Einheit und Vielheit bei der Personengesellschaftsbesteuerung

Die Frage nach der Rechtsnatur der Personengesellschaft ist rechtsgebietsübergreifend umstritten. Im Kern besteht Uneinigkeit darüber, ob die Personengesellschaft lediglich die Gesamtheit ihrer Gesellschafter abbildet oder ob sie ein davon getrennt zu betrachtendes Rechtssubjekt darstellt. Für da...

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Main Author: Reichenbach, Moritz (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2016
In: Studentische Zeitschrift für Rechtswissenschaft Heidelberg
Year: 2016, Issue: 2, Pages: 355-378
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2016.2.67572
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.11588/srzwo.2016.2.67572
Verlag: https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/studzrwo/article/view/67572
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Author Notes:Moritz Reichenbach
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Summary:Die Frage nach der Rechtsnatur der Personengesellschaft ist rechtsgebietsübergreifend umstritten. Im Kern besteht Uneinigkeit darüber, ob die Personengesellschaft lediglich die Gesamtheit ihrer Gesellschafter abbildet oder ob sie ein davon getrennt zu betrachtendes Rechtssubjekt darstellt. Für das Zivilrecht wird dieser Streit durch die Regelung des § 124 HGB sowie durch die Entscheidung des BGH vom 29.1.2001 - II ZR 331/00 (ARGE Weißes Roß) zugunsten der Rechtssubjektivität von Personengesellschaften weitestgehend entschärft. Im Einkommensteuerrecht hingegen ist die Frage bis heute nicht abschließend geklärt. Dies spiegelt sich in der ambivalenten Rechtsprechung des BFH zur Besteuerung von Personengesellschaften wider. Der folgende Beitrag setzt sich kritisch mit dieser Judikatur auseinander und untersuchthierauf bezogene Entwicklungen in der jüngeren Rechtsprechung.
Item Description:Gesehen am 12.11.2019
Physical Description:Online Resource
ISSN:2629-7132
DOI:10.11588/srzwo.2016.2.67572