Konzernorganisation und Haftungsbeschränkung: zur Legitimität des faktischen Konzerns
Die konzernspezifische Risiko- und Haftungssegmentierung negieren eine ganze Reihe von Regelungen außerhalb des Gesellschaftsrechts in stetig zunehmendem Maße, allen voran das europäische und deutsche Wettbewerbsrecht. Ein wesentlicher Grund für diesen Trend: bis heute steht die Legitimation des f...
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| Main Author: | |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
12.06.2019
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| In: |
Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht
Year: 2019, Volume: 48, Issue: 3, Pages: 379-411 |
| ISSN: | 1612-7048 |
| DOI: | 10.1515/zgr-2019-0013 |
| Online Access: | Verlag, kostenfrei registrierungspflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/zgr-2019-0013 |
| Author Notes: | Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Hommelhoff, Heidelberg |
| Summary: | Die konzernspezifische Risiko- und Haftungssegmentierung negieren eine ganze Reihe von Regelungen außerhalb des Gesellschaftsrechts in stetig zunehmendem Maße, allen voran das europäische und deutsche Wettbewerbsrecht. Ein wesentlicher Grund für diesen Trend: bis heute steht die Legitimation des faktischen Konzerns aus. Sie gründet auf sechs Elementen, die sich zur „arbeitsteiligen Konzernleitung in Dezentralität“ kondensieren lassen. Diese Kennzeichnung legitimiert zugleich die Haftungssegmentierung im faktischen Konzern. Sie muss in der Gesetzgebung ebenso wie bei derer Interpretation gegen widerstreitende Regelungsziele abgewogen werden. Das gilt auch und insbesondere für das Wettbewerbsrecht, um nicht den Konzern, die primärrechtlich geschützte modernste Organisationsform im europäischen Binnenmarkt und darüber hinaus, zu vernichten. |
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| Item Description: | Gesehen am 03.01.2020 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1612-7048 |
| DOI: | 10.1515/zgr-2019-0013 |