Gedruckte Bilder in handgeschriebenen Büchern: zum Gebrauch von Druckgraphik im 15. Jahrhundert

Am Beginn der mechanischen Vervielfältigung von Informationen steht nicht der gedruckte Text, sondern das gedruckte Bild: Lange vor Gutenbergs Durchbruch beim Druck mit beweglichen Lettern wurden Bilder mittels druckgraphischer Verfahren massenhaft reproduziert. Das Aufkommen dieser Techniken - Hol...

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Bibliographic Details
Main Author: Schmidt, Peter (Author)
Format: Book/Monograph
Language:German
Published: Köln Weimar Wien Böhlau 2003
Series:Pictura et Poesis Band 16
DOI:10.7788/9783412324889
Subjects:
Online Access:Resolving-System: https://doi.org/10.7788/9783412324889
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Author Notes:von Peter Schmidt
Description
Summary:Am Beginn der mechanischen Vervielfältigung von Informationen steht nicht der gedruckte Text, sondern das gedruckte Bild: Lange vor Gutenbergs Durchbruch beim Druck mit beweglichen Lettern wurden Bilder mittels druckgraphischer Verfahren massenhaft reproduziert. Das Aufkommen dieser Techniken - Holz- und Metallschnitt, Kupferstich und Teigdruck - konnte nicht ohne Auswirkungen auf den Umgang mit Bildern bleiben. Doch von wem und wie wurde frühe Druckgraphik konkret benutzt? Ein bislang kaum ausgewertetes Quellenmaterial stellen Handschriften des 15. Jahrhunderts dar, zu deren Illustration und Schmuck Druckgraphiken eingeklebt, eingebunden oder eingedruckt wurden. Sie geben Aufschluss nicht nur über den Kontext des frühen Bilddrucks, seinen "Sitz im Leben", sondern auch über das komplexe Verhältnis zwischen manueller und mechanischer Reproduktion von Text und Bild.
Angaben zur beteiligten Person Schmidt: Peter Schmidt ist Wissenschaftlicher Assistent am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt am Main.
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783412324889
DOI:10.7788/9783412324889