Gute Partnerschaft gleich gutes Erziehungsteam?

Zusammenfassung. Die Qualität der elterlichen Partnerschaft und des Coparenting zählen zu den wichtigsten familiären Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung, wobei sie vielschichtig zusammenhängen. Aufgrund der unterschiedlichen Familiensysteme und -beziehungen könnten sich diese Zusammen...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Zemp, Martina (Author) , Martensen, Beate (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 2020
In: Kindheit und Entwicklung
Year: 2019, Volume: 29, Issue: 1, Pages: 5-20
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026/0942-5403/a000296
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1026/0942-5403/a000296
Verlag: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026/0942-5403/a000296
Get full text
Author Notes:Martina Zemp und Beate Martensen
Description
Summary:Zusammenfassung. Die Qualität der elterlichen Partnerschaft und des Coparenting zählen zu den wichtigsten familiären Schutzfaktoren für die kindliche Entwicklung, wobei sie vielschichtig zusammenhängen. Aufgrund der unterschiedlichen Familiensysteme und -beziehungen könnten sich diese Zusammenhänge zwischen Kern-‍, Trennungs- und Stieffamilien unterscheiden, was bislang noch kaum untersucht wurde. Diese Übersichtsarbeit vergleicht Studien zum Zusammenhang zwischen Partnerschaftsqualität und Coparenting in verschiedenen Familienformen. Deskriptiv unterscheidet sich die Stärke des Zusammenhangs kaum zwischen Kern- und Trennungsfamilien, während in Stieffamilien ein tendenziell schwächerer Zusammenhang besteht. Allerdings konnte eine Varianzanalyse keine signifikanten Unterschiede nachweisen. Der Beitrag diskutiert die Rolle der Paarbeziehung und des Coparenting in verschiedenen Familienformen und die praktische Bedeutung ihres Zusammenspiels für die kindliche Entwicklung.
Item Description:Onlineveröffentlichung: Dezember 16, 2019
Gesehen am 27.01.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026/0942-5403/a000296