Transitionspsychiatrie: Herausforderungen und Lösungsansätze = Transition psychiatry : challenges and solutions
Brüche in der psychiatrischen Versorgung beim Übergang vom Jugend- in das Erwachsenalter führen - gerade bei schweren psychischen Erkrankungen - häufig zu einer erheblichen Behandlungsverzögerung und einer besonders hohen Rate von Therapieabbrüchen mit hohem Risiko für frühe Chronifizierunge...
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| Main Author: | |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
2019
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| In: |
Fortschritte der Neurologie, Psychiatrie
Year: 2019, Volume: 87, Issue: 11, Pages: 608-615 |
| ISSN: | 1439-3522 |
| DOI: | 10.1055/a-1016-3288 |
| Online Access: | Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-1016-3288 Verlag: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-1016-3288 |
| Author Notes: | Tobias Banaschewski, Jörg M. Fegert, Harald Freyberger, Anne Karow, Andreas Reif, Christa Schaff, Ulrich Voderholzer, Martin Driessen |
| Summary: | Brüche in der psychiatrischen Versorgung beim Übergang vom Jugend- in das Erwachsenalter führen - gerade bei schweren psychischen Erkrankungen - häufig zu einer erheblichen Behandlungsverzögerung und einer besonders hohen Rate von Therapieabbrüchen mit hohem Risiko für frühe Chronifizierungen. Die gemeinsame Task-Force Transition der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) und der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hat daher allgemeine, sektoren- und störungsspezifische Lücken im deutschen psychiatrischen Versorgungssystem analysiert, die einer gelingenden Transition ins erwachsenenpsychiatrische Versorgungssystem entgegenstehen. Der Artikel fasst die Ergebnisse der Task-Force zusammen, skizziert die Ziele und Herausforderungen transitionspsychiatrischer Behandlungsmodelle und deren strukturelle und fachliche Voraussetzungen. Daraus werden die Forderungen und Empfehlungen an Psychiatrieplanung, Gesundheits- und Forschungspolitik sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung weitergeleitet, um die Transition von einer adoleszentenzentrierten hin zu einer erwachsenenorientierten psychiatrischen Versorgung in Zukunft optimal zu gestalten. |
|---|---|
| Item Description: | Gesehen am 19.02.2020 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-3522 |
| DOI: | 10.1055/a-1016-3288 |