Korrekturosteotomie an der Hand = Corrective osteotomy of the hand

Frakturen der Finger und der Mittelhand gehören zu den häufigsten Verletzungen überhaupt. Viele Frakturen werden erfolgreich konservativ therapiert. Im Verlauf können sich jedoch verschiedene Fehlstellungen einstellen, wie Torsionsabweichungen, Knochenverkürzungen, Achsfehlstellungen, Spornbild...

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Main Authors: Unglaub, Frank (Author) , Langer, Martin F. (Author) , Unglaub, Julia M. (Author) , Spies, Christian K. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
English
Published: 10. Juli 2018
In: Der Unfallchirurg
Year: 2018, Volume: 121, Issue: 8, Pages: 657-668
ISSN:1433-044X
DOI:10.1007/s00113-018-0526-3
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00113-018-0526-3
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Author Notes:Frank Unglaub, Martin F. Langer, Julia M. Unglaub, Christian K. Spies
Description
Summary:Frakturen der Finger und der Mittelhand gehören zu den häufigsten Verletzungen überhaupt. Viele Frakturen werden erfolgreich konservativ therapiert. Im Verlauf können sich jedoch verschiedene Fehlstellungen einstellen, wie Torsionsabweichungen, Knochenverkürzungen, Achsfehlstellungen, Spornbildungen und Kombinationen dieser einzelnen Deformitäten. Eine Korrekturosteotomie kann, bei klinisch eingeschränkter Funktion, diese Fehlstellungen korrigieren und so die Handfunktion optimieren. Essenzielle Bestandteile der Korrekturosteotomie sind die genaue Analyse der Fehlstellung, die exakte Osteotomie, die übungsstabile Osteosynthese und die intensive handtherapeutische Nachbehandlung. Komplikationen wie Implantatversagen, postoperative Sehnen- und Gelenkverklebungen sowie die Entwicklung einer Pseudarthrose sind jedoch möglich.
Item Description:Gesehen am 20.02.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-044X
DOI:10.1007/s00113-018-0526-3