Anästhesiologisches Vorgehen bei peripartaler Blutung = Anesthesiological approach to postpartum hemorrhage

Die peripartale Blutung (peripartale Hämorrhagie, PPH) ist eine häufige geburtshilfliche Notfallsituation, deren Inzidenz in den letzten Jahrzehnten steigt. Sie erfordert schnelles, koordiniertes, interdisziplinäres Handeln. Häufig wird diese lebensbedrohliche Situation zu spät erkannt und nich...

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Main Authors: Knapp, Jürgen (Author) , Hofer, Stefan (Author) , Lier, Heiko (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
English
Published: 8. März 2016
In: Der Anaesthesist
Year: 2016, Volume: 65, Issue: 3, Pages: 225-240
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-016-0148-5
Online Access:Verlag, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00101-016-0148-5
Verlag, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00101-016-0148-5
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Author Notes:J. Knapp, S. Hofer, H. Lier
Description
Summary:Die peripartale Blutung (peripartale Hämorrhagie, PPH) ist eine häufige geburtshilfliche Notfallsituation, deren Inzidenz in den letzten Jahrzehnten steigt. Sie erfordert schnelles, koordiniertes, interdisziplinäres Handeln. Häufig wird diese lebensbedrohliche Situation zu spät erkannt und nicht intensiv genug therapiert („too little is done too late“). Umso wichtiger ist es, die „4 T“ (Tonus, Trauma, „Tissue“, Thrombin) als Risikofaktoren für eine PPH zu kennen, um frühzeitig die Diagnose zu stellen und dementsprechend reagieren zu können. Aufgrund der „besonderen“ Patientengruppe gibt es nur wenige evidenzbasierte Daten zur hämostatischen Therapie dieser Blutungssituation. Die aktuell vorliegenden Studien zur Therapie der PPH werden daher diskutiert.
Item Description:Gesehen am 28.02.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-016-0148-5