One size fits all?: die Eignung von Risikoscreenings zur Prognose der Inanspruchnahme von Angeboten der Frühen Hilfen
Zusammenfassung: Frühe Hilfen haben eine heterogene Angebotsstruktur. Familien unterscheiden sich zudem in der Inanspruchnahme der Angebote. Es wird untersucht, inwiefern psychosoziale Risi-koscreenings verschiedene Aspekte der Inanspruchnahme vorhersagen. Inanspruchnahme-variablen (Nutzungsintensi...
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| Main Authors: | , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
11 Jul 2018
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| In: |
Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie
Year: 2018, Volume: 67, Issue: 5, Pages: 462-480 |
| ISSN: | 2196-8225 |
| DOI: | 10.13109/prkk.2018.67.5.462 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.13109/prkk.2018.67.5.462 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.vr-elibrary.de/doi/10.13109/prkk.2018.67.5.462 |
| Author Notes: | M. Sc. Psych. Oliver Evers, M. Sc. Psych. Paul Schröder |
| Summary: | Zusammenfassung: Frühe Hilfen haben eine heterogene Angebotsstruktur. Familien unterscheiden sich zudem in der Inanspruchnahme der Angebote. Es wird untersucht, inwiefern psychosoziale Risi-koscreenings verschiedene Aspekte der Inanspruchnahme vorhersagen. Inanspruchnahme-variablen (Nutzungsintensität, Beendigung, Interventionsinhalte, Weitervermittlung, Ar-beitsbündnis) sollen durch das Risikoscreening „Heidelberger Belastungsskala“ vorhergesagt werden. Dazu werden Inanspruchnahmedaten von N = 1.514 Teilnehmern eines Hausbe-suchsprogramms mithilfe von Machine-Learning-Algorithmen untersucht. Nutzungsinten-sität und Interventionsinhalte lassen sich durch psychosoziale Risikoscreenings vorhersagen. Die Klassifikationsgüte ist jedoch eingeschränkt. Numerische Gesamtrisiko-Einschätzungen sind dabei prognostisch wichtiger als kategoriale Einzelfaktoren. Finanzielle Belastungen haben einen bedeutsamen Einfluss auf alle Aspekte der Inanspruchnahme. Psychosoziale Risikoscreenings können im Sinne einer differenziellen Indikationsstellung zusätzliche Informationen zur Interventions- und Fallzahlplanung liefern. Sie sollten jedoch nicht als einziges diagnostisches Instrument eingesetzt werden. |
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| Item Description: | Gesehen am 07.04.2020 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 2196-8225 |
| DOI: | 10.13109/prkk.2018.67.5.462 |