Suggestions for interprofessional educational courses from a students' perspective: a qualitative study = Vorschläge für die Gestaltung interprofessioneller Lehrveranstaltungen aus Sicht Lernender : eine qualitative Studie

Zielsetzung: Die Bedeutsamkeit interprofessioneller Lehre (IPE) für die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPC) und eine damit optimierte Patientenversorgung ist bekannt. Zur bedarfsgerechten Entwicklung von IPE wurden Fokusgruppen mit Lernenden durchgeführt, die deren Erfahrungen mit IPE und IPC...

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Main Authors: Schwarzbeck, Veronika (Author) , Hundertmark, Jan (Author) , Wipfler, Katja (Author) , Schultz, Jobst-Hendrik (Author) , Frankenhauser, Susanne (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
German
Published: 2019-02-15
In: GMS journal for medical education
Year: 2019, Volume: 36, Issue: 1
ISSN:2366-5017
DOI:10.3205/zma001212
Online Access:Verlag: https://dx.doi.org/10.3205/zma001212
Verlag: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6390084/pdf/JME-36-4.pdf
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Author Notes:Veronika Schwarzbeck, Jan Hundertmark, Katja Wipfler, Cornelia Mahler, Susanne Frankenhauser, Jobst-Hendrik Schultz
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Summary:Zielsetzung: Die Bedeutsamkeit interprofessioneller Lehre (IPE) für die interprofessionelle Zusammenarbeit (IPC) und eine damit optimierte Patientenversorgung ist bekannt. Zur bedarfsgerechten Entwicklung von IPE wurden Fokusgruppen mit Lernenden durchgeführt, die deren Erfahrungen mit IPE und IPC eruieren, resultierende Bedarfe an IPE ermitteln und Möglichkeiten zur curricularen Umsetzung diskutieren, um den heutigen Anforderungen an die Gesundheitsversorgung langfristig begegnen zu können. Methodik: Anhand halbstandardisierter Leitfragebögen wurden fünf interprofessionelle Fokusgruppen mit insgesamt 18 Auszubildenden verschiedener Gesundheitsberufe, sowie Studierenden der Humanmedizin und der Interprofessionellen Gesundheitsversorgung durchgeführt und inhaltsanalytisch ausgewertet.Ergebnisse: Im Bereich der „curricularen Ansatzpunkte“ ergaben sich die Hauptkategorien „Inhalte“, „Setting“ und „Herausforderungen“. Vorgeschlagene „Inhalte“ von den Lernenden sind Veranstaltungen zu Grundlagenwissen, praktischen Skills, Kommunikation und interprofessioneller Zusammenarbeit. Das „Setting“ soll verschiedene Unterrichtsformen und didaktische Besonderheiten enthalten. Als „Herausforderungen“ wurden Fremdheit, Anforderungen an die Lehrenden, unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Strukturen in den Curricula und unterschiedliches Vorwissen, sowie zeitliche Aspekte benannt.Schlussfolgerung: Die Teilnehmer konnten auf Basis ihrer bisherigen Erfahrungen mit IPC/ IPE vielfältige Ideen zu weiteren interprofessionellen Lehrveranstaltungen entwickeln. Diese entstanden aus in anderen Kontexten gewonnenen Erfahrungen, welche die Lernenden auf mögliche Anwendungen in IPE und IPC übertrugen. Die Curriculumsentwicklung hinsichtlich IPE soll nun auf Basis der gewonnen Daten weiterentwickelt werden.
Item Description:Die deutsche Version erscheint ab Seite 7: https://www.egms.de/static/de/journals/zma/2019-36/zma001212.shtml
Gesehen am 14.04.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2366-5017
DOI:10.3205/zma001212