Digitalisierung der Gesundheitsversorgung: Chancen und Risiken aus ethischer Sicht

Mit der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung werden große Erwartungen verknüpft. So ist in den einschlägigen Debatten etwa von Revolution oder schöpferischer Zerstörung der bisherigen klinischen Praxis die Rede. Manche Kommentatoren erwarten nicht einfach eine partielle Verbesserung der Ver...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Rubeis, Giovanni (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 2020
In: Ärzteblatt Baden-Württemberg
Year: 2020, Jahrgang: 75, Heft: 1, Pages: 16-19
ISSN:0720-3489
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.aerztekammer-bw.de/aerzteblatt/aebw-archiv/2020/Aerzteblatt_Baden-Wuerttemberg_01-2020.pdf
Volltext
Verfasserangaben:Giovanni Rubeis
Beschreibung
Zusammenfassung:Mit der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung werden große Erwartungen verknüpft. So ist in den einschlägigen Debatten etwa von Revolution oder schöpferischer Zerstörung der bisherigen klinischen Praxis die Rede. Manche Kommentatoren erwarten nicht einfach eine partielle Verbesserung der Versorgung durch einen effizienteren Umgang mit Daten oder den Einsatz von Gesundheitsapps, sondern eine völlig neue Medizin. Auch in den deutschen Debatten werden diese Erwartungen sichtbar. Manche Autoren sehen in der Digitalisierung einen Paradigmenwechsel in der Medizin. Durch die erwarteten Umwälzungen erhofft man sich die Umsetzung der sogenannten „4p-medicine“. Dabei stehen die vier „p“ für prädiktiv, personalisiert, präventiv und partizipatorisch. Die 4p-medicine soll patientenorientiert gestaltet sein, eine in höherem Maß individualisierte Behandlung mit sich bringen, neben kurativen Zielen auch präventive Ziele verfolgen und den Patienten stärker in den Behandlungsprozess einbinden.
Beschreibung:Gesehen am 02.06.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:0720-3489