Der Sprachtypus des Französischen in Grammatik und Paragrammatik: eine funktionell-strukturelle Analyse der Einzelsprache unter Berücksichtigung der Sprachtypen der Allgemeinen Typenlehre

Mit der Arbeit liegt eine sprachtypologische Untersuchung vor, die ihren Gegenstand, das moderne Französisch, holistisch bestimmt in der Weise, dass alles, was in einer Sprache Form bzw. Morphologie besitzt, in einer umfassenden Typologie berücksichtigt wird. Nicht nur die Grammatik, sondern auch...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Kretz, Bettina (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Buch/Monographie Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2021]
Schriftenreihe:Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie Band 451
In: Beihefte zur Zeitschrift für romanische Philologie (Band 451)

Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, Inhaltsverzeichnis: https://d-nb.info/121065699X/04
Verlag, Cover: https://images.thalia.media/07/-/915941a1c1724d9e8286b3f666b15aa2/der-sprachtypus-des-franzoesischen-in-grammatik-und-paragrammatik-gebundene-ausgabe-bettina-kretz.jpeg
https://www.degruyter.com/books/9783110693843: https://www.degruyter.com/books/9783110693843
Volltext
Verfasserangaben:Bettina Kretz
Beschreibung
Zusammenfassung:Mit der Arbeit liegt eine sprachtypologische Untersuchung vor, die ihren Gegenstand, das moderne Französisch, holistisch bestimmt in der Weise, dass alles, was in einer Sprache Form bzw. Morphologie besitzt, in einer umfassenden Typologie berücksichtigt wird. Nicht nur die Grammatik, sondern auch die semantisch affine Wortbildung, aufgefasst als «Paragrammatik», wird so funktionell-strukturell und typologisch interpretiert. Eine grammatisch-paragrammatische typologische Aufarbeitung des Französischen ist bislang ein Desiderat der sprachwissenschaftlichen Forschung. Der Begriff «Sprachtypus» impliziert dabei, dass analoge Gemeinsamkeiten mit anderen Sprachen existieren. Die Erfassung des einzelsprachlichen Typus des Französischen (im Horizont seiner sprachgeschichtlichen Genese) unter einem holistischen Blickwinkel wird daher in typologische Bauplanmuster der «Allgemeinen Typenlehre» (im Sinne der «Idealkonstrukte» der Prager Schule) als höchsten Interpretationsrahmen einzuordnen versucht, um so sprachlich Allgemeines und Individuelles zusammen zu schauen und das Französische in Abweichung zu den anderen romanischen Sprachen zu situieren. Dabei wird das Französische in seiner Typusbestimmung als annähernder Vertreter des isolierenden Konstrukts (mit besonderem Stellenwert der Konversion) erkennbar. Zwei innovativen Momenten geht die Arbeit nach: Zum einen verfolgt sie einen holistischen Ansatz, der zum anderen erstmals die Paragrammatik des Französischen umfassend typologisch deutet. Auf allen Interpretationsebenen werden Inhalt und Form über eine funktionelle Relation aufeinander bezogen.
Beschreibung:Bibliographie: Seite [749]-788
ISBN:9783110693843
3110693844