What reasons do final-year medical students give for choosing the hospitals for their clinical training phases?: A quantitative content analysis

Ziel: Studierende haben im Praktischen Jahr (PJ) die Möglichkeit, ihren potentiellen späteren Arbeitsplatz kennenzulernen. Gleichzeitig konkurrieren Universitätsklinika und Lehrkrankenhäuser bei der Rekrutierung des passenden Nachwuchses aus diesem Pool. Ziel dieser Studie ist, die Auswahlkriter...

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Main Authors: Homberg, Angelika (Author) , Narciß, Elisabeth (Author) , Schüttpelz-Brauns, Katrin (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: August 15, 2019
In: GMS journal for medical education
Year: 2019, Volume: 36, Issue: 4
ISSN:2366-5017
DOI:10.3205/zma001246
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.3205/zma001246
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Author Notes:Angelika Homberg, Elisabeth Narciß, Katrin Schüttpelz-Brauns
Description
Summary:Ziel: Studierende haben im Praktischen Jahr (PJ) die Möglichkeit, ihren potentiellen späteren Arbeitsplatz kennenzulernen. Gleichzeitig konkurrieren Universitätsklinika und Lehrkrankenhäuser bei der Rekrutierung des passenden Nachwuchses aus diesem Pool. Ziel dieser Studie ist, die Auswahlkriterien der Studierenden für die Einsatzorte im PJ differenziert darzustellen. Methodik: Im Rahmen der regulären schriftlichen PJ-Evaluation an der Medizinischen Fakultät Mannheim wurden PJ-Studierende nach jedem Ausbildungsabschnitt gefragt, welche Gründe zur Wahl des Einsatzortes geführt haben. Aus den Freitextantworten wurden 31 Subkategorien gebildet, hinsichtlich ihrer Beeinflussbarkeit geordnet und zu elf Leitkategorien zusammengefasst. Am Universitätsklinikum Mannheim wurde im November 2015 die Zahlung einer Aufwandsentschädigung eingeführt. Die Daten aus der Zeitspanne vor und nach Einführung der Aufwandsentschädigungen, die genannten Gründe für die Wahl des Einsatzortes für die Pflicht- und Wahlfächer sowie für die Einsatzorte Lehrkrankenhaus und Universitätsklinikum wurden jeweils getrennt ausgewertet und verglichen.Ergebnisse: Aus der Zeitspanne vor Einführung der Aufwandsentschädigung wurden 1.164 Fragebögen und aus der Zeitspanne nach Einführung wurden 1.120 Fragebögen ausgewertet. Insgesamt wurden Nähe (19%), Finanzielle Anreize (18%) und Fach (18%) am häufigsten als Gründe genannt. Die Subkategorie Finanzielle Anreize war in Zeitspanne 1 am häufigsten (32%), verlor aber in Zeitspanne 2 (6%) an Relevanz. Hingegen konnten Empfehlungen an Bedeutung (von 8% auf 15%) gewinnen. Beim Vergleich der Leitkategorien ist ersichtlich, dass Lehrkrankenhäuser stärker von der Außendarstellung und Universitätskliniken stärker von dem jeweils angebotenen Fach profitieren.Schlussfolgerung: Studierende wählen den Einsatzort in erster Linie nach pragmatischen Gründen wie Anreize und Lebensumfeld aus, aber auch die Außendarstellung der Einsatzorte spielt eine erhebliche Rolle. Die Häufigkeit der angegebenen Gründe unterscheiden sich sowohl zwischen Pflicht- und Wahlfächern als auch zwischen Universitätsklinikum und Lehrkrankenhäusern. Die Ergebnisse können Kliniken dabei unterstützen, die Attraktivität des Einsatzortes gezielt zu verbessern und nach außen darzustellen.
Item Description:Gesehen am 17.06.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2366-5017
DOI:10.3205/zma001246