Über mediale Präsenz und Prominenz DNA-gestützter Vergangenheitsforschung

Die Molekulargenetik bietet seit ein paar Jahren völlig neue Zugänge zur menschlichen Vergangenheit. Das noch junge und sehr dynamische Forschungsfeld der Archäogenetik (auch Paläogenetik oder Genetic History) nimmt für sich in Anspruch, Geschichte schreiben zu können, und zwar über alte DNA....

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Autore principale: Samida, Stefanie (Autore)
Natura: Article (Journal)
Lingua:tedesco
Pubblicazione: 13 May 2020
In: NTM
Year: 2020, Volume: 28, Fascicolo: 2, Pages: 181-192
ISSN:1420-9144
DOI:10.1007/s00048-020-00249-5
Accesso online:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://dx.doi.org/10.1007/s00048-020-00249-5
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00048-020-00249-5
Testo
Note sull'autore:Stefanie Samida
Descrizione
Riassunto:Die Molekulargenetik bietet seit ein paar Jahren völlig neue Zugänge zur menschlichen Vergangenheit. Das noch junge und sehr dynamische Forschungsfeld der Archäogenetik (auch Paläogenetik oder Genetic History) nimmt für sich in Anspruch, Geschichte schreiben zu können, und zwar über alte DNA. Durch zahlreiche beachtenswerte Veröffentlichungen hat es viel Aufmerksamkeit erzeugt und erfahren - nicht nur im wissenschaftlichen Diskurs, sondern auch in den Medien. Allerdings erfährt die mediale Berichterstattung von der Forschung bisher wenig Beachtung. Auch der Forumsbeitrag kann dieses Desiderat nicht beheben, sucht aber - mit einem exemplarischen Blick auf die Presseberichterstattung - erste Tendenzen einzufangen. Dies geschieht anhand von drei Thesen, sie lauten: Erfolgsgeschichten erzählen, Grenzen ziehen und konformistisch schreiben.
Descrizione del documento:Gesehen am 19.06.2020
Descrizione fisica:Online Resource
ISSN:1420-9144
DOI:10.1007/s00048-020-00249-5