Genitoanaler Pruritus = Genitoanal pruritus

Genitoanaler Pruritus ist zumeist von starken Juckempfindungen im Genitalbereich gekennzeichnet, die auch den Afterbereich und die Glutäen betreffen können. Neben Pruritus können andere Empfindungen wie Brennen, Stechen, Hitzegefühl und Schmerzen, Letztgenannte vor allem im Bereich der Schleimha...

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Main Author: Weisshaar, Elke (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
English
Published: 2015
In: Der Hautarzt
Year: 2014, Volume: 66, Issue: 1, Pages: 53-59
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-014-3547-z
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00105-014-3547-z
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Author Notes:E. Weisshaar
Description
Summary:Genitoanaler Pruritus ist zumeist von starken Juckempfindungen im Genitalbereich gekennzeichnet, die auch den Afterbereich und die Glutäen betreffen können. Neben Pruritus können andere Empfindungen wie Brennen, Stechen, Hitzegefühl und Schmerzen, Letztgenannte vor allem im Bereich der Schleimhäute, auftreten. Genitaler Pruritus kann mit spezifischen Effloreszenzen im Sinne einer Dermatose, wie z. B. Ekzem oder Lichen sclerosus, einhergehen. Des Öfteren ist die Haut jedoch klinisch unauffällig, wobei gerade im Genitalbereich unspezifische, wechselnde Erytheme, Fötor und Exkretionen zu berücksichtigen sind. Infolge starken Kratzens können Sekundäreffloreszenzen wie Papeln, Exkoriationen und Krusten vorhanden sein. Insbesondere im Genitoanalbereich kommen Mazerationen häufig vor. Bei chronischen Dermatosen, wie z. B. Ekzemen und Psoriasis, ist eine Beteiligung des Genitalbereichs nicht selten anzutreffen, wird jedoch aus Schamgründen und bei Dominanz der Hauteffloreszenzen an anderen Körperregionen häufig nicht berichtet bzw. nicht gezeigt.
Item Description:Online publiziert: 28. November 2014
Gesehen am 30.06.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1173
DOI:10.1007/s00105-014-3547-z