Fehlentwicklungen in der Bibelwissenschaft (Altes Testament): eine sich kontinuierlich selbst falsifizierende Disziplin

Die Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testamentes in den letzten drei Jahrhunderten bewegt sich im Spannungsfeld von kirchenamtlichen und fundamentalistischen Gemeinde-Dogmen und für ,ohne Zweifel‘ als ,sicher‘ geltenden Forschungs-Dogmen, die seit Jahrhunderten von neuen u...

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Main Author: Diebner, Bernd Jörg (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2020-07-01
In: Heidelberger Jahrbücher online
Year: 2020, Volume: 5, Pages: 5-29
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2020.0.24171
Subjects:
Online Access:Verlag, kostenfrei, Volltext: https://doi.org/10.17885/heiup.hdjbo.2020.0.24171
Verlag, kostenfrei, Volltext: https://heiup.uni-heidelberg.de/journals/index.php/hdjbo/article/view/24170
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Author Notes:Bernd J. Diebner
Description
Summary:Die Geschichte der historisch-kritischen Erforschung des Alten Testamentes in den letzten drei Jahrhunderten bewegt sich im Spannungsfeld von kirchenamtlichen und fundamentalistischen Gemeinde-Dogmen und für ,ohne Zweifel‘ als ,sicher‘ geltenden Forschungs-Dogmen, die seit Jahrhunderten von neuen und einander widersprechenden ,ohne Zweifel gesicherten‘ Forschungsdogmen abgelöst werden. Es ist ein von Hypothesen geprägter circulus vitiosus academicus. Falsifizierungen sind kaum von häufigen Paradigmenwechseln zu unterscheiden. Oft tritt dabei der Sprachgestus an die Stelle von (fehlenden) Sach-Argumenten.
Item Description:Gesehen am 22.07.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2509-2464
DOI:10.17885/heiup.hdjbo.2020.0.24171