Inschriftlichkeit: Materialität, Präsenz und Poetik des Geschriebenen im höfischen Roman

Frontmatter -- Inhalt -- Danksagung -- 1. Einleitung -- 2. Sich selbst und den Nahbereich kontrollieren: Hartmanns von Aue Gregorius -- 3. Den Herrschaftsbereich kontrollieren: Wirnts von Grafenberg Wigalois -- 4. Die ganze Welt kontrollieren: Reinfried von Braunschweig -- 5. Kontrolliert werden: Wo...

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Bibliographic Details
Main Author: Lembke, Astrid (Author)
Format: Book/Monograph Thesis
Language:German
Published: Berlin Boston De Gruyter 2020
Series:Deutsche Literatur Band 37
In: Deutsche Literatur (Band 37)

DOI:10.1515/9783110689693
Subjects:
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1515/9783110689693
Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110689693
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Author Notes:Astrid Lembke
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Summary:Frontmatter -- Inhalt -- Danksagung -- 1. Einleitung -- 2. Sich selbst und den Nahbereich kontrollieren: Hartmanns von Aue Gregorius -- 3. Den Herrschaftsbereich kontrollieren: Wirnts von Grafenberg Wigalois -- 4. Die ganze Welt kontrollieren: Reinfried von Braunschweig -- 5. Kontrolliert werden: Wolframs von Eschenbach Parzival, Albrechts Jüngerer Titurel, der Lohengrin -- 6. Schluss -- Abkürzungsverzeichnis -- Bibliographie -- Index
Im Zentrum der Untersuchung stehen fiktive Inschriften in einer Reihe von hochmittelalterlichen höfischen Romanen des deutschsprachigen Hochmittelalters (Hartmanns von Aue 'Gregorius', Wirnts von Grafenberg 'Wigalois', der 'Reinfried von Braunschweig', Wolframs 'Parzival', Albrechts 'Jüngerer Titurel', der 'Lohengrin'). Die Ausgangshypothese lautet, dass mittelalterliche Autoren nicht nur in ihren Prologen, Epilogen und Erzählerkommentaren literaturtheoretische Programme entwerfen, sondern dies auch innerhalb der Handlung tun – unter anderem in solchen Passagen, in denen vom Schreiben und von der Wahrnehmung und Wirkung schrifttragender Artefakte die Rede ist. Die Untersuchung entwickelt über den Nachvollzug semiotischer, performativer und poetologischer Operationen, die die Dichter an textimmantente Schrifttexte knüpfen, ein Instrumentarium, mit dessen Hilfe sich das Spektrum beschreiben lässt, in dem sich höfische Vorstellungen von Kommunikation und Dichtung im Medium der Schrift im 13. Jahrhundert bewegen
The study addresses some of the best-known fictive inscriptions in the German courtly literature of the High Middle Ages. It employs such "texts within the text," to describe the breadth of conceptual ideas of communication, control, and written poetic expression in the works of 13th century authors, such as Hartmann von Aue, Wirnt von Grafenberg, and Wolfram von Eschenbach
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783110689693
9783110689747
DOI:10.1515/9783110689693
Access:Restricted Access