Politische Scholastik - spätmittelalterliche Theorien der Politik: Probleme, Traditionen, Positionen - gesammelte Studien

Dieser Band versammelt zwischen 1980 und 2018 erstmals erschienene Studien, die politiktheoretischen Traktaten der scholastischen Universität des Spätmittelalters gelten. Die wissenschaftlichen Experten legten ihre Texte als Resultat eigenen Nachdenkens vor, oder ihre Stellungnahmen wurden aus der...

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Bibliographic Details
Main Author: Miethke, Jürgen (Author)
Format: Book/Monograph
Language:German
Published: Tübingen Mohr Siebeck 2021
Series:Spätmittelalter, Humanismus, Reformation 122
In: Spätmittelalter, Humanismus, Reformation (122)

DOI:10.1628/978-3-16-159852-4
Subjects:
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1628/978-3-16-159852-4
Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/10.1628/978-3-16-159852-4
Aggregator, lizenzpflichtig: https://www.mohrsiebeck.com/9783161598524
Rezension: http://www.sehepunkte.de/2022/02/36185.html
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Author Notes:Jürgen Miethke
Description
Summary:Dieser Band versammelt zwischen 1980 und 2018 erstmals erschienene Studien, die politiktheoretischen Traktaten der scholastischen Universität des Spätmittelalters gelten. Die wissenschaftlichen Experten legten ihre Texte als Resultat eigenen Nachdenkens vor, oder ihre Stellungnahmen wurden aus der politischen Praxis angefordert. Die einzelnen Texte sollen jetzt nicht in eine lineare Ideengeschichte des politischen Denkens eingegliedert werden, vielmehr soll ihr Hintergrund aus dem Bezug zu konkreten Konflikten deutlich hervortreten. Denn mit ihren Ratschlägen leistete die Scholastik einen fundamentalen Beitrag zur Formulierung und Legitimation politischer Interessen und damit zum Bewusstsein der Zeitgenossen. Die meist für die Außenwelt und nicht für die Hörsäle bestimmten Texte trugen dazu bei, eine »politische Öffentlichkeit« auszubilden, wie sie in der Neuzeit noch eine große Zukunft haben sollte.
The essays in this collection do not explore linear intellectual traditions such as Augustinianism or Aristotelianism (which nevertheless are taken into account) but study definite conflicts of interest in practical politics where expert advice was requested or scholars presented their texts to the public as scholarly findings without being asked. These texts, intended for the outside world and not for the universities, contributed to the development of the modern »political public« to come.
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783161598524
DOI:10.1628/978-3-16-159852-4