Kant, Fichte, Hegel und die Logik: kleine Anmerkungen zu einem großen Thema

Aus der Syllogistik leitete Kant rein logische Begriffe ab, die er in einer transzendentalen Deduktion zu legitimieren unternahm, und entdeckte im Fortgang seiner transzendentalen Logik eine Antinomie, die er herunterspielte, um die Logik vor dem Widerspruch zu schützen. Fichte und Hegel nahmen wie...

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Bibliographic Details
Main Author: Koch, Anton Friedrich (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: [2017]
In: Internationales Jahrbuch des deutschen Idealismus
Year: 2014, Volume: 12, Pages: 291-316
ISSN:1613-0480
DOI:10.1515/9783110521047-013
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1515/9783110521047-013
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.degruyterbrill.com/view/book/9783110521047/10.1515/9783110521047-013.xml
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Author Notes:Anton Friedrich Koch
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Summary:Aus der Syllogistik leitete Kant rein logische Begriffe ab, die er in einer transzendentalen Deduktion zu legitimieren unternahm, und entdeckte im Fortgang seiner transzendentalen Logik eine Antinomie, die er herunterspielte, um die Logik vor dem Widerspruch zu schützen. Fichte und Hegel nahmen wie Kant rein logische Begriffe an, sahen aber die Logik selbst von der Antinomie befallen. Fichte ließ die Vernunft durch einen voluntaristischen Kraftakt treu bei der klassischen Logik stehen: Es soll kein Widerspruch sein! Hegel hingegen vertraute auf die selbstheilende Natur des Logischen. Beide legten mehr kategoriale Struktur frei, als Kant für möglich gehalten hätte.
Item Description:Gesehen am 23.10.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:1613-0480
DOI:10.1515/9783110521047-013