Wovon hängen Prognosen in der Jugendhilfe ab?

Zusammenfassung. In einer prospektiven Längsschnittstudie, der Jugendhilfe-Effekte-Studie, werden zur Zeit über 200 Hilfen zur Erziehung wissenschaftlich begleitet. Im vorliegenden Beitrag wurden aus den bisher erhobenen Daten ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen verglichen hinsichtli...

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Main Authors: Hohm, Erika (Author) , Schneider, Karsten (Author) , Pickartz, Andrea (Author) , Schmidt, Martin H. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: 2006
In: Kindheit und Entwicklung
Year: 1999, Volume: 8, Issue: 2, Pages: 73-82
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026//0942-5403.8.2.73
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1026//0942-5403.8.2.73
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1026//0942-5403.8.2.73
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Author Notes:Erika Hohm, Karsten Schneider, Andrea Pickartz, Martin H. Schmidt
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Summary:Zusammenfassung. In einer prospektiven Längsschnittstudie, der Jugendhilfe-Effekte-Studie, werden zur Zeit über 200 Hilfen zur Erziehung wissenschaftlich begleitet. Im vorliegenden Beitrag wurden aus den bisher erhobenen Daten ambulante, teilstationäre und stationäre Hilfen verglichen hinsichtlich: 1. des Vorhersagewertes von Prognosen, 2. der mit der Prognosestellung verknüpften Einflußgrößen und 3. der tatsächlich ermittelten Prädiktoren. Der Vergleich der Regressionsmodelle ergab hilfeartspezifische Zusammenhänge. Auch in Jugendämtern werden Prognosen also vor dem Hintergrund einer indizierten Intervention getroffen. Ein weniger günstiges Licht fällt auf die Güte der Prognosen: einzig bei ambulanten Hilfen konnten befriedigende Werte festgestellt werden. Für alle Hilfearten gilt, daß eine Reihe tatsächlicher Prädiktoren zur Prognosestellung nicht herangezogen wird, während die gestellten Prognosen auf Informationen beruhen, deren prädiktiver Wert nicht nachgewiesen werden konnte.
Item Description:Onlineveröffentlichung: September 1, 2006
Gesehen am 18.11.2020
Physical Description:Online Resource
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026//0942-5403.8.2.73