Bildgebende Diagnostik des Hyperparathyreoidismus = Imaging diagnostics of hyperparathyroidism

Die Diagnose des primären Hyperparathyreoidismus ergibt sich aus einer Hyperkalziämie, einer Hyperkalziurie und einer Erhöhung des Parathormons im Serum. Die kausale Therapie besteht in der Resektion des betroffenen Epithelkörperchens. Die Lokalisation vergrößerter Epithelkörperchen erfolgt mi...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Delorme, Stefan (VerfasserIn) , Zechmann, Christian (VerfasserIn) , Haberkorn, Uwe (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 17. März 2013
In: Der Radiologe
Year: 2013, Jahrgang: 53, Heft: 3, Pages: 261-276
ISSN:1432-2102
DOI:10.1007/s00117-012-2458-1
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00117-012-2458-1
Volltext
Verfasserangaben:S. Delorme, C. Zechmann, U. Haberkorn
Beschreibung
Zusammenfassung:Die Diagnose des primären Hyperparathyreoidismus ergibt sich aus einer Hyperkalziämie, einer Hyperkalziurie und einer Erhöhung des Parathormons im Serum. Die kausale Therapie besteht in der Resektion des betroffenen Epithelkörperchens. Die Lokalisation vergrößerter Epithelkörperchen erfolgt mit der Sonographie und der 99m-Tc-MIBI-Szintigraphie. Sonographisch sind vergrößerte Nebenschilddrüsen echoarm und in den meisten Fällen dorsal oder kaudal der Schilddrüse medial der großen Halsgefäße gelegen. Ektope Nebenschilddrüsen im Mediastinum sind nur szintigraphisch nachweisbar. Computertomographie und Magnetresonanztomographie sind wegen ihrer geringen Spezifität nicht primär indiziert. Die Sensitivität der Sonographie liegt bei maximal 90%. Ursachen für entgangene Befunde sind ektope Lage und sehr kleine Epithelkörperchen unter 200 mg sowie große Strumen, die die Beurteilung des retrothyreoidalen Raums erschweren. Wenn Ultraschall und Szintigraphie in Kombination eingesetzt werden, können Detektionsraten von über 90% erzielt werden. Der kombinierte Einsatz beider Methoden ist vor minimal-invasiven Resektionen und bei Rezidiven oder Persistenz des Hyperparathyreoidismus nach Resektion indiziert.
Beschreibung:Gesehen am 11.12.2020
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1432-2102
DOI:10.1007/s00117-012-2458-1