Retrospektive Querschnittsstudie von bundesweiten Arzneiverordnungsdaten und vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von Morbus Wilson
<p> <b>Einführung</b> In diesem Beitrag wird die Prävalenz der Erkrankung „Morbus Wilson“ in Deutschland auf der Grundlage von bundesweiten Arzneiverordnungsdaten und vertragsärztlichen Abrechnungsdaten ermittelt und in ein Verhältnis zu der in Deutschland ermittelten Verordnun...
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| Main Authors: | , , , , , , , , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
16. November 2020
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| In: |
Zeitschrift für Gastroenterologie
Year: 2020, Volume: 58, Issue: 11, Pages: 1054-1064 |
| ISSN: | 1439-7803 |
| DOI: | 10.1055/a-1246-3190 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/a-1246-3190 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/a-1246-3190 |
| Author Notes: | Simone-Svea Janka, Jörg Bätzing, Gunter Laux, Jakob Holstiege, Steffen Wahler, Uta Merle, Arianeb Mehrabi, Isabelle Mohr, Karl Heinz Weiss, Markus Mieth |
| Summary: | <p> <b>Einführung</b> In diesem Beitrag wird die Prävalenz der Erkrankung „Morbus Wilson“ in Deutschland auf der Grundlage von bundesweiten Arzneiverordnungsdaten und vertragsärztlichen Abrechnungsdaten ermittelt und in ein Verhältnis zu der in Deutschland ermittelten Verordnungshäufigkeit gesetzt.</p> <p> <b>Methodik</b> Für die deskriptive Darstellung der Abrechnungsdaten wird die Datenbank des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) genutzt. Weiterhin liegen Daten des Statistischen Bundesamts über die stationäre Behandlung vor.</p> <p> <b>Ergebnisse</b> Auffällig ist die Differenz zwischen den Prävalenzen der therapierten Patienten und der ermittelten gesicherten Diagnosen. Die Prävalenz insgesamt steigt. Die ermittelte Inzidenz und die Betrachtung der Dynamik der Patientenpopulation könnten möglicherweise auf eine hohe Fehldiagnostikrate im ersten Erkrankungsjahr schließen lassen. Nach Datenlage ist die hepatische Verlaufsform die häufigere diagnostizierte Verlaufsform. Die humangenetische Diagnose steigt im Durchschnitt am deutlichsten an.</p> <p> <b>Schlagwörter</b> Morbus Wilson, Prävalenz, Inzidenz, Trientine, Trientintetrahydrochlorid, D-Penicillamin, Zinkacetat, Zink</p> |
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| Item Description: | Gesehen am 17.12.2020 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-7803 |
| DOI: | 10.1055/a-1246-3190 |