Temperament und affektive Störungen: die TEMPS-A-Skala als Konvergenz europäischer und US-amerikanischer Konzepte

In der Temperamentsforschung lassen sich 3 Entwicklungslinien ausmachen: (1) psychiatrisch-psychopathologische, (2) neurobiologische und (3) entwicklungspsychologische. Nach einem Überblick über grundlegende Aspekte der Temperamentsforschung stellen wir Überlegungen und Ergebnisse zum Verhältnis...

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Main Authors: Akiskal, Hagop S. (Author) , Brieger, P. (Author) , Mundt, Christoph (Author) , Angst, J. (Author) , Marneros, A. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: [2002]
In: Der Nervenarzt
Year: 2002, Volume: 73, Issue: 3, Pages: 262-271
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-001-1230-y
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00115-001-1230-y
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Author Notes:H.S. Akiskal, P. Brieger, C. Mundt, J. Angst, A. Marneros
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Summary:In der Temperamentsforschung lassen sich 3 Entwicklungslinien ausmachen: (1) psychiatrisch-psychopathologische, (2) neurobiologische und (3) entwicklungspsychologische. Nach einem Überblick über grundlegende Aspekte der Temperamentsforschung stellen wir Überlegungen und Ergebnisse zum Verhältnis Temperament und affektive Störungen an. Basierend auf den 4 Grundzuständen (Kraepelin) hyperthym (manisch), depressiv, reizbar und zyklothym werden entsprechende Temperamente beschrieben - ergänzt durch ein fünftes, ängstliches Temperament. Die klinischen Bilder und wissenschaftlichen Implikationen werden beschrieben. In diesem Kontext wird auf neuere Arbeiten von Akiskal und die deutschsprachige Version der TEMPS-A-Skala, einem Fragebogen zur Erfassung des Temperaments, Bezug genommen.
Item Description:Gesehen am 22.01.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0407
DOI:10.1007/s00115-001-1230-y