Chirurgisches Vorgehen bei chronischer Pankreatitis: drainierende und resezierende Verfahren = Surgical approach to chronic pancreatitis : draining and resection procedure

Die chirurgische Therapie der chronischen Pankreatitis (CP) umfasst als wichtigste Ziele die Schmerzfreiheit und gute langfristige Lebensqualität bei gleichzeitigem größtmöglichem Erhalt der endo- und exokrinen Organfunktion. Vom chirurgischen Ansatz stehen dabei die Entlastung des gestauten Pank...

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Main Authors: Hackert, Thilo (Author) , Schneider, Lutz (Author) , Büchler, Markus W. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 26.Januar 2013
In: Der Chirurg
Year: 2013, Volume: 84, Issue: 2, Pages: 112-116
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-012-2375-x
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00104-012-2375-x
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Author Notes:T. Hackert, L. Schneider, M.W. Büchler
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Summary:Die chirurgische Therapie der chronischen Pankreatitis (CP) umfasst als wichtigste Ziele die Schmerzfreiheit und gute langfristige Lebensqualität bei gleichzeitigem größtmöglichem Erhalt der endo- und exokrinen Organfunktion. Vom chirurgischen Ansatz stehen dabei die Entlastung des gestauten Pankreas- (und Gallen-)gangs sowie die Resektion von fibrotischem und kalzifiziertem Gewebe im Mittelpunkt. Die reinen Drainageverfahren kommen bei Pseudozysten (Zystojejunostomie) sowie selten als laterale Pankreatikojejunostomie nach Partington bei Gangdilatation ohne weitere entzündliche Organauftreibung zur Anwendung. Beim größten Teil der Patienten besteht ein entzündlicher Tumor des Pankreaskopfes mit konsekutivem Gangaufstau. Hier können bevorzugt die verschiedenen Modifikationen der duodenumerhaltenden Pankreaskopfresektion (Beger, Bern) eingesetzt werden, eine partielle Duodenopankreatektomie ist ebenfalls möglich, kann jedoch v. a. bei entzündlicher Beteiligung der Pfortader und ausgeprägten venösen Kollateralkreisläufen schwieriger durchzuführen sein. Die Pankreassegmentresektion und die V-shaped-Exzision bleiben Sonderindikationen vorbehalten (segmentale Fibrose bzw. „small-duct disease“) und werden bezogen auf das chirurgische Gesamtkollektiv selten (ca. 5%) durchgeführt. Bei Verdacht auf das Vorliegen eines Malignoms auf dem Boden der CP muss immer eine formale Resektion (partielle, distale oder totale Pankreatikoduodenektomie) nach onkologischen Kriterien erfolgen.
Item Description:Gesehen am 09.02.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0385
DOI:10.1007/s00104-012-2375-x