Der Fahrende Schüler als prekärer Typus: zur Genese literarischer Tradition zwischen Mittelalter und Neuzeit

Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Erster Teil -- 1 Einleitung -- 2 Zur Forschung -- 3 Zum Vorgehen -- Zweiter Teil (um 1500) -- 4 Probleme der Referenzialität: Theoretische Überlegungen I -- 5 Der Fahrende Schüler als Schema um 1500 -- Dritter Teil (bis 1500) -- 6 Probleme einer Motivgeschichte...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
1. Verfasser: Reich, Philip (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Book/Monograph Hochschulschrift
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: Berlin Boston De Gruyter [2021]
Schriftenreihe:Deutsche Literatur 39
In: Deutsche Literatur (39)

DOI:10.1515/9783110708349
Schlagworte:
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig: https://www.degruyterbrill.com/isbn/9783110708349
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.1515/9783110708349?locatt=mode:legacy
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/cover/covers/9783110708349.jpg
Verlag, Cover: https://www.degruyterbrill.com/document/cover/isbn/9783110708349/original
Volltext
Verfasserangaben:Philip Reich
Beschreibung
Zusammenfassung:Frontmatter -- Inhalt -- Vorwort -- Erster Teil -- 1 Einleitung -- 2 Zur Forschung -- 3 Zum Vorgehen -- Zweiter Teil (um 1500) -- 4 Probleme der Referenzialität: Theoretische Überlegungen I -- 5 Der Fahrende Schüler als Schema um 1500 -- Dritter Teil (bis 1500) -- 6 Probleme einer Motivgeschichte: Theoretische Überlegungen II -- 7 Vagantenlieder als Sackgasse der Forschung? (Spurensuche I) -- 8 Schüler: Zur sozialständischen Position (Spurensuche II) -- 9 Schüler als Fahrende: Bewertungen (studentischer) Bewegung (Spurensuche III) -- 10 Lotterpfaffen und varend schůler – eine begriffsgeschichtliche Spurensuche (IV) -- 11 Zwischenfazit und Verbindung mit dem Zweiten Teil -- Vierter Teil (nach 1500) – ein Ausblick -- 12 Konstitution und Transformation im 16. und 17. Jahrhundert -- 13 Fahrende Schüler‘ im 19. Jh. – Die Erfindung einer Tradition im Zeichen des Historismus? -- Fünfter Teil -- 14 Zusammenfassung und Fazit -- Anhang -- Abbildungen -- Abkürzungsverzeichnis -- Literaturverzeichnis -- Autoren‐ und Textregister -- Sachregister -- Ortsregister
Fahrende Schüler und Scholaren des Mittelalters erwecken die Vorstellung junger, lustiger Wandersleute. Doch dieser Zusammenhang erweist sich als Imagination, die auf lange wirkmächtigen literarischen Traditionen beruht. Nachdem der ‚Fahrende Schüler‘ als historischer Mythos enttarnt und in die Zuständigkeit der Literaturgeschichte verschoben wurde, fragt die Studie weniger nach der historischen Existenz studentischer Mobilität als nach ihren narrativen Formen und Funktionen. Den Ausgangspunkt der Untersuchung markiert ein Stereotyp, das sich im frühneuzeitlichen Gauner- und Bettlerdiskurs manifestiert. Als literarisches Muster ist es jedoch bereits im Mittelalter sichtbar, z. B. in der Darstellung von Vaganten in den Carmina Burana, in Versnovellen oder im Universitätsrecht. Auf diesen Konstellationen beruhen die Transformationen des Figurenmusters in gelehrten und schwankhaften Texten des 16. und 17. Jahrhunderts (z. B. Hans Sachs), bis der Historismus dann eigene ‚mittelalterliche‘ Traditionen erfindet. Durch die Analyse einer longue durée vom 12. bis ins 19. Jahrhundert entwirft die Studie ein facettenreiches Panorama eines komplexen Phänomens und ermöglicht einen Brückenschlag zwischen Literatur- und Geschichtswissenschaft
Beschreibung:Online Resource
Dokumenttyp:Mode of access: Internet via World Wide Web.
ISBN:9783110708349
9783110708356
DOI:10.1515/9783110708349
Zugangseinschränkungen:Restricted Access