Zentraler Protheseninfekt bei aortoenteraler Fistel: Gibt es beim Hochrisikopatienten eine Alternative zum Prothesenausbau?: Zwei Fallberichte

Die aortoenterale Fistel (AEF) ist mit einer Inzidenz von 0,4-2,4 % eine seltene Komplikation. Die Therapiealternativen umfassen endovaskuläre und offen-chirurgische Optionen mit Mortalitätsraten zwischen 20 und 100 %. Bei begleitendem Protheseninfekt (sekundäre AEF) ist die extraanatomische Reva...

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Main Authors: Erhart, Philipp (Author) , Bischoff, Moritz (Author) , Hakimi, Maani (Author) , Hackert, Thilo (Author) , Böckler, Dittmar (Author) , Hyhlik-Dürr, Alexander (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: December 7, 2013
In: Gefässchirurgie
Year: 2013, Volume: 18, Issue: 8, Pages: 714-718
ISSN:1434-3932
DOI:10.1007/s00772-013-1246-1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00772-013-1246-1
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Author Notes:P. Erhart, Moritz Bischoff, Maani Hakimi, Thilo Hackert, D. Böckler, Alexander Hyhlik-Dürr
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Summary:Die aortoenterale Fistel (AEF) ist mit einer Inzidenz von 0,4-2,4 % eine seltene Komplikation. Die Therapiealternativen umfassen endovaskuläre und offen-chirurgische Optionen mit Mortalitätsraten zwischen 20 und 100 %. Bei begleitendem Protheseninfekt (sekundäre AEF) ist die extraanatomische Revaskularisation mit zweizeitigem Prothesenausbau und Aortenligatur oder die In-situ-Rekonstruktion unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen nicht bei allen Patienten durchführbar. Ein endovaskuläres Bridging-Manöver mit anschließender Resektion des fisteltragenden Segments und intraoperativer Spüldrainagenanlage kann in Ausnahmefällen bei selektionierten Hochrisikopatienten eine Alternative zum Prothesenausbau darstellen. Eine definitive Heilung kann mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch nicht erreicht werden.
Item Description:Gesehen am 17.02.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1434-3932
DOI:10.1007/s00772-013-1246-1