Chronifizierungsprävention primärer Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen

Zusammenfassung. Primäre Kopfschmerzen sind nach dem derzeitigen Forschungsstand als sowohl angeborene wie auch erlernte Funktionsstörung des zentralen und vegetativen Nervensystems zu betrachten. Kinder, die eine Veranlagung für eine derartige Funktionsstörung mitbringen, reagieren auf vielfäl...

Full description

Saved in:
Bibliographic Details
Main Authors: Seemann, Hanne (Author) , Franck, Gideon (Author) , Ochs, Matthias (Author) , Verres, Rolf (Author) , Schweitzer, Jochen (Author)
Format: Article (Journal)
Language:English
Published: [2002]
In: Kindheit und Entwicklung
Year: 2002, Volume: 11, Issue: 3, Pages: 185-197
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026//0942-5403.11.3.185
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1026//0942-5403.11.3.185
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/full/10.1026//0942-5403.11.3.185
Get full text
Author Notes:Hanne Seemann, Gideon Franck, Matthias Ochs, Rolf Verres und Jochen Schweitzer (Abteilung Medizinische Psychologie der Psychosomatischen Klinik der Universität Heidelberg)
Description
Summary:Zusammenfassung. Primäre Kopfschmerzen sind nach dem derzeitigen Forschungsstand als sowohl angeborene wie auch erlernte Funktionsstörung des zentralen und vegetativen Nervensystems zu betrachten. Kinder, die eine Veranlagung für eine derartige Funktionsstörung mitbringen, reagieren auf vielfältige Auslöser und Belastungen mit Kopfschmerzen. Sie haben die Aufgabe, eine Lebensform zu finden, die es ihnen unter Nutzung ihrer individuellen Ressourcen ermöglicht, mit möglichst wenig Kopfschmerzen zu leben. Es wird ein lösungsorientiertes Therapiekonzept vorgestellt, das theoriegeleitet entwickelt wurde, das heißt sich auf den derzeitigen ätiopathogenetischen Kenntnisstand bezieht. Das Gruppentherapieprogramm wurde in einem Prä-post-follow-up-Design mit extern rekrutierter Vergleichsgruppe evaluiert. Erste Ergebnisse der Studie1Gefördert im Forschungsschwerpunkt “Multidimensionalität des chronifizierenden Schmerzes” der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg. werden berichtet.
Item Description:Gesehen am 17.02.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:2190-6246
DOI:10.1026//0942-5403.11.3.185