Objektivierung von Behandlungserfolgen in der Hörsturztherapie. Anwendung der otoakustischen Emissionen
Die otoakustischen Emissionen (OAE) sind längst zu einem festen Bestandteil der praktischen Audiometrie geworden. Ihr Nutzen besteht darin, daß sie mit relativ wenig Aufwand und in kurzer Zeit eine zuverlässige Aussage über die funktionelle Integrität einer zwar sehr umgrenzten aber funktionell...
Gespeichert in:
| 1. Verfasser: | |
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| Dokumenttyp: | Article (Journal) |
| Sprache: | Deutsch |
| Veröffentlicht: |
2001
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| In: |
HNO aktuell
Year: 2001, Jahrgang: 9, Pages: 281-287 |
| ISSN: | 0943-0121 |
| Online-Zugang: |
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| Verfasserangaben: | Sebastian Hoth |
| Zusammenfassung: | Die otoakustischen Emissionen (OAE) sind längst zu einem festen Bestandteil der praktischen Audiometrie geworden. Ihr Nutzen besteht darin, daß sie mit relativ wenig Aufwand und in kurzer Zeit eine zuverlässige Aussage über die funktionelle Integrität einer zwar sehr umgrenzten aber funktionell und klinisch äußerst wichtigen Komponente des Hörsystems liefern: der äußeren Haarsinneszelle. Diesem großen Nutzen steht der wesentliche Nachteil gegenüber, daß aus der OAE-Messung keine quantitative Aussage über das Ausmaß einer Hörstörung und den von ihr betroffenen Frequenzbereich abgeleitet werden kann. Daher sind die OAE nicht dazu geeignet, die bisherigen subjektiven und objektiven Methoden zur Hörschwellenbestimmung zu verdrängen. Sie bereichern aber das audiometrische Methodeninventar dadurch, daß sie unabhängig von Kooperation und Lebensalter des Patienten das Vorliegen einer therapie- oder versorgungsbedürftigen Hörstörung anzuzeigen vermögen und den direkten Nachweis der Innenohrbeteiligung ermöglichen... |
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| ISSN: | 0943-0121 |