Möglichkeiten und Chancen der Gewebechiptechnologie bei Kopf-Hals-Tumoren: eine neue Technik zur schnellen Analyse von potenziellen Tumormarkern

Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle haben trotz moderner adjuvanter und neoadjuvanter Therapieformen nach wie vor eine schlechte Prognose. Sie entwickeln sich aus normaler Mundschleimhaut über einen mehrstufigen Prozess, zu dem u. a. Deletionen von Tumorsuppressorgenen und die Amplifikation von...

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Main Authors: Hofele, Christof (Author) , Joos, Stefan (Author) , Flechtenmacher, Christa (Author) , Bosch, Franz X. (Author) , Lichter, Peter (Author) , Mühling, Joachim (Author) , Freier, Kolja (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2 Juli 2002
In: Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Year: 2002, Volume: 6, Issue: 6, Pages: 394-401
ISSN:1434-3940
DOI:10.1007/s10006-002-0412-5
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s10006-002-0412-5
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://link.springer.com/article/10.1007/s10006-002-0412-5
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Author Notes:C. Hofele, S. Joos, C. Flechtenmacher, F. Bosch, P. Lichter, J. Mühling, K. Freier
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Summary:Plattenepithelkarzinome der Mundhöhle haben trotz moderner adjuvanter und neoadjuvanter Therapieformen nach wie vor eine schlechte Prognose. Sie entwickeln sich aus normaler Mundschleimhaut über einen mehrstufigen Prozess, zu dem u. a. Deletionen von Tumorsuppressorgenen und die Amplifikation von Onkogenen gehören. Die molekularen und zellulären Ereignisse während der klonalen Entwicklung eines invasiven Karzinoms sind komplex, und es existieren bis jetzt keine zytogenetischen Marker für spezifische Stadien der Tumorentwicklung, die für eine genauere Typisierung der Läsionen notwendig wären. In der vorliegenden Studie wird erstmals der Einsatz der neuartigen Gewebechiptechnologie bei 293 Plattenepithelkarzinomen der Mundhöhle dargestellt. Untersucht wurden das Onkogen Cyclin D1 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) sowie die Proteine Cyclin D1, p53, p16, CDK4, Bcl2, Mdm2, und Rb mittels Immunhistochemie (IHC). Die Gewebechiptechnologie erwies sich als ein verlässliches und schnelles Screeningverfahren zur Charakterisierung von molekularen und zellulären Veränderungen bei Mundhöhlenkarzinomen.
Item Description:Gesehen am 16.03.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1434-3940
DOI:10.1007/s10006-002-0412-5