Persönlichkeit, Symptom im Kontext der Psychotherapie

Das Thema Persönlichkeit in ihren psychotherapeutischen Kontexten ist so breit angelegt, daß sogleich viele Fragen aufgerufen werden: „Welches Konzept von Personlichkeit wollen wir verwenden, wie entsteht Persönlichkeit und wie konstant besteht sie, wie erlangt eine Persönlichkeit ein Bild von ei...

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Bibliographic Details
Main Author: Rudolf, Gerd (Author)
Format: Chapter/Article Conference Paper
Language:German
Published: 1999
In: Symptom und Persönlichkeit im Kontext. Ressourcen. Aspekte der Wirklichkeit
Year: 1999, Pages: 1-18
DOI:10.1007/978-3-642-60182-8_1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-642-60182-8_1
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Author Notes:G. Rudolf
Description
Summary:Das Thema Persönlichkeit in ihren psychotherapeutischen Kontexten ist so breit angelegt, daß sogleich viele Fragen aufgerufen werden: „Welches Konzept von Personlichkeit wollen wir verwenden, wie entsteht Persönlichkeit und wie konstant besteht sie, wie erlangt eine Persönlichkeit ein Bild von einer anderen, was bedeutet Gesundheit und Störung bezogen auf die Persönlichkeit, in welchem Zusammenhang stehen Persönlichkeit und Symptombildung?“ Nicht zuletzt wird das zentrale Thema der Psychotherapie angesprochen: „Wie verändert sich Persönlichkeit im Verlauf einer Psychotherapie und wie läßt sich diese Umstrukturierung erfassen?“ Ich will innerhalb dieser Bandbreite drei thematische Akzente setzen: Zum Ersten will ich die Einflüsse des Gesellschaftlichen auf die Persönlichkeit untersuchen, zum Zweiten ihre intrapsychische Regulation betrachten und zum Dritten der Frage nachgehen, wie in wissenschaftlichen Fragestellungen ein Bild der Persönlichkeit gewonnen werden kann und welche Modellvorstellungen dabei verwendet werden. Das letztgenannte Thema mündet in Fragen der empirischen Forschung, d. h. der „Messung“ von Persönlichkeitsfaktoren und ihrer Veränderungen in der Psychotherapie.
Item Description:Gesehen am 23.03.2021
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783642601828
DOI:10.1007/978-3-642-60182-8_1