Richtlinienpsychotherapie - quo vadis? = ‘Richtlinien’-Psychotherapy - quo vadis?

<p>Die im Rahmen der Richtlinienpsychotherapie historisch gewachsene dichotome Ausbildungs- und Versorgungssituation für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten entsprechend den psychotherapeutischen Verfahren Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Tiefenpsychologische Psychotherapie...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Herpertz, Stephan (VerfasserIn) , Herpertz, Sabine (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 22. Januar 2013
In: Psychotherapie, Psychosomatik, medizinische Psychologie
Year: 2013, Jahrgang: 63, Heft: 1, Pages: 32-38
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0032-1323800
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0032-1323800
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0032-1323800
Volltext
Verfasserangaben:Stephan Herpertz, Sabine Herpertz
Beschreibung
Zusammenfassung:<p>Die im Rahmen der Richtlinienpsychotherapie historisch gewachsene dichotome Ausbildungs- und Versorgungssituation für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten entsprechend den psychotherapeutischen Verfahren Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und Tiefenpsychologische Psychotherapie bzw. Analytische Psychotherapie (TP/AP) entspricht nicht den in der ambulanten wie stationären Versorgung praktizierten Erfordernissen sowohl eines transnosologischen wie auch störungsorientierten Verständnisses psychischer Störungen. Anstelle der oft zufälligen Wahl des Psychotherapeuten und dessen Psychotherapieverfahrens ist eine adap­tive Indikation zu fordern, entsprechend den Merkmalen des Patienten, seiner psychischen Störung und seinen Behandlungszielen. Die Integration der beiden Psychotherapieverfahren KVT und TP/AP ist von daher für die Aus- bzw. Weiterbildung zu fordern, was eine deutliche Erweiterung sowohl transnosologisch anwendbarer spezifischer Kompetenzen wie auch störungsspezifischer Interventionsmöglichkeiten für den zukünftigen Psychotherapeuten mit sich brächte.</p>
Beschreibung:Gesehen am 23.04.2021
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-1058
DOI:10.1055/s-0032-1323800