Briefe und Tagebücher zwischen Text und Quelle

Johann Wolfgang von Goethe rechnete die Briefe »unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann« und Friedrich Hebbel bezeichnete das Tagebuch als »Notenbuch meines Herzens«. Für den vorliegenden Band haben sich HistorikerInnen und LiteraturwissenschaftlerInnen zusammeng...

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Bibliographic Details
Corporate Authors: Tagebücher zwischen Text und Quelle : Geschichtswissenschaft und Literaturwissenschaft im Gespräch (Author) , Briefe und Literatur (Author)
Other Authors: Depkat, Volker (Editor) , Pyta, Wolfram (Editor)
Format: Conference Paper Edited Volume
Language:German
Published: Berlin Duncker & Humblot [2021]
Series:Geschichts- und Literaturwissenschaft im Gespräch 2
Volumes / Articles: Show Volumes / Articles.
DOI:10.3790/978-3-428-55891-9
Subjects:
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig: https://elibrary.duncker-humblot.com/9783428558919
Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.3790/978-3-428-55891-9
Rezension: http://www.informationsmittel-fuer-bibliotheken.de/showfile.php?id=11030
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Author Notes:herausgegeben von Volker Depkat, Wolfram Pyta
Description
Summary:Johann Wolfgang von Goethe rechnete die Briefe »unter die wichtigsten Denkmäler, die der einzelne Mensch hinterlassen kann« und Friedrich Hebbel bezeichnete das Tagebuch als »Notenbuch meines Herzens«. Für den vorliegenden Band haben sich HistorikerInnen und LiteraturwissenschaftlerInnen zusammengetan, um Briefe und Tagebücher jenseits solcher poetischen Topoi zu erkunden. Der Band spiegelt den gegenseitigen Lernprozess wider: Historiker profitieren von literaturwissenschaftlicher Expertise, indem sie für den literarischen Charakter von Tagebüchern und Briefen sensibilisiert werden, in die Gattungstraditionen und -konventionen eingelassen sind. Literaturwissenschaftler profitieren in ihrer Textanalyse vom Kontextwissen der Historiker gerade in Hinblick auf die Pragmatik dieser Textsorten. Auf diese Weise entsteht ein Panorama der Briefkultur und des diaristischen Schreibens von der Frühen Neuzeit bis in das 20. Jahrhundert. Im Ergebnis zeigt sich, dass das interdisziplinäre Gespräch zwischen Geschichts- und Literaturwissenschaften die Textanalyse produktiv voranbringen kann, ohne die unterschiedlichen Erkenntnisinteressen einzuebnen. / In this volume, historians and literary critics jointly explore the literary genres of letters and diaries, which, for historians, are a key historical source. This interdisciplinary perspective opens up new epistemological opportunities, and it demonstrates, how stimulating an interdisciplinary conversation about genres can be. The volume presents a multi-facetted panorama of epistolary and diaristic cultures from the early modern period to the twentieth century.
Item Description:Er vereinigt neben zusätzlich eingeworbenen Beiträgen, die für den Druck überarbeiteten Vorträge, die in zwei von den Herausgebern organisierten interdisziplinären Workshops gehalten wurden. Der erste von ihnen fand unter dem Titel "Tagebücher zwischen Text und Quelle. Geschichtswissenschaft und Literaturwissenschaft im Gespräch" am 21. und 22. November 2014 an der Universität Regensburg statt, der zweite unter dem Titel "Briefe und Literatur" vom 29. bis 31. März 2017 am Deutschen Literaturarchiv in Marbach" (Seite 27)
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783428558919
DOI:10.3790/978-3-428-55891-9