Tabletten teilen

Knapp ein Drittel der ambulanten Patienten teilen ihre Tabletten vor der Einnahme. Diese gängige Praxis birgt, neben etlichen Vorteilen, allerdings auch einige Risiken für die Arzneimitteltherapie. Vor allem ältere Patienten sind häufig nicht in der Lage Tabletten exakt zu teilen und die unsachg...

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Main Authors: Quinzler, Renate (Author) , Haefeli, Walter E. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2006
In: Therapeutische Umschau
Year: 2006, Volume: 63, Issue: 6, Pages: 441-447
ISSN:1664-2864
DOI:10.1024/0040-5930.63.6.441
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1024/0040-5930.63.6.441
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://econtent.hogrefe.com/doi/10.1024/0040-5930.63.6.441
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Author Notes:R. Quinzler, W.E. Haefeli
Description
Summary:Knapp ein Drittel der ambulanten Patienten teilen ihre Tabletten vor der Einnahme. Diese gängige Praxis birgt, neben etlichen Vorteilen, allerdings auch einige Risiken für die Arzneimitteltherapie. Vor allem ältere Patienten sind häufig nicht in der Lage Tabletten exakt zu teilen und die unsachgemäße Teilung z.B. von Retardpräparaten kann zu einer Überdosierung führen. Ob eine Tablette geteilt werden darf, hängt im Wesentlichen von den Wirkstoffeigenschaften, der Galenik, der Form der Tablette und der Beschaffenheit der Bruchkerbe ab. Darüber hinaus muss gesichert sein, dass der Patient über die erforderliche Bereitschaft und Fingergeschicklichkeit verfügt, seine Tabletten zu teilen, um die Compliance nicht zu beeinträchtigen. Nicht zuletzt muss der Patient über die richtige Teilungstechnik informiert sein, damit beim Teilen zwei gleichgroße Bruchstücke entstehen und die Wirksamkeit der Therapie nicht gefährdet wird.
Item Description:Online veröffentlicht: March 14, 2013
Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe
Gesehen am 17.05.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1664-2864
DOI:10.1024/0040-5930.63.6.441