Auslandsverschuldung als strukturelles Entwicklungshemmnis: Argentinien, Brasilien, Chile und Uruguay im Vergleich

Kapitalbildung aus inländischen oder ausländischen Quellen wird in jedem gängigen Textbuch zur Einführung in die Volkswirtschaftslehre als einer der grundlegenden Faktoren genannt, die den Schlüssel zur Entwicklung bilden. Unzureichende Kapitalbildung läßt sich als Teil eines circulas vitiosus...

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Bibliographic Details
Main Author: Sangmeister, Hartmut (Author)
Format: Article (Journal) Chapter/Article
Language:German
Published: 1991
In: Demokratie und Außenpolitik in Lateinamerika
Year: 1991, Pages: 177-210
DOI:10.1007/978-3-322-93722-3_8
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/978-3-322-93722-3_8
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Author Notes:Hartmut Sangmeister
Description
Summary:Kapitalbildung aus inländischen oder ausländischen Quellen wird in jedem gängigen Textbuch zur Einführung in die Volkswirtschaftslehre als einer der grundlegenden Faktoren genannt, die den Schlüssel zur Entwicklung bilden. Unzureichende Kapitalbildung läßt sich als Teil eines circulas vitiosus verstehen (“Kapitalknappheit als Folge der Unterentwicklung — Unterentwicklung als Folge der Kapitalknappheit”, Hesse/Sautter 1977, S.43.f.) Auch wenn die These der Kapitalknappheit in Entwicklungsländern empirisch nicht eindeutig belegt ist, stellt sich die theoretische Frage, wie der Teufelskreis aus unzureichender Kapitalbildung und Entwicklungsengpässen durchbrochen werden könne.
Item Description:Gesehen am 18.05.2021
Physical Description:Online Resource
ISBN:9783322937223
DOI:10.1007/978-3-322-93722-3_8