Humane Papillomavirusinfektionen bei Plattenepithelkarzinomen des Kopf- und Halsbereichs: eine Untersuchung am Krankengut des Bundeswehrkrankenhauses Ulm = Human papillomavirus in squamous cell cancer of the head and neck : a study at the Ulm Military Hospital, Germany
Humane Papillomaviren (HPV) gewinnen als Risikofaktor für die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen des oberen Atmungs- und Verdauungstrakts weltweit zunehmend an Bedeutung. Für Deutschland liegen bislang nur wenige epidemiologische Untersuchungen zu dieser Fragestellung vor. Im Rahmen der vorli...
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| Main Authors: | , , , , , , , |
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German English |
| Published: |
12. Juli 2013
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| In: |
HNO
Year: 2013, Volume: 61, Issue: 7, Pages: 593-601 |
| ISSN: | 1433-0458 |
| DOI: | 10.1007/s00106-013-2676-5 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00106-013-2676-5 |
| Author Notes: | M. Maier, K. Kraft, K. Steinestel, A. Schramm, K.J. Lorenz, M. Tisch, M. Schwerer, H. Maier |
| Summary: | Humane Papillomaviren (HPV) gewinnen als Risikofaktor für die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen des oberen Atmungs- und Verdauungstrakts weltweit zunehmend an Bedeutung. Für Deutschland liegen bislang nur wenige epidemiologische Untersuchungen zu dieser Fragestellung vor. Im Rahmen der vorliegenden Untersuchung wurde die Prävalenz von HPV-Infektionen bei 223 Patienten mit Plattenepithelkarzinomen im Bereich von Mundhöhle, Oropharynx, Hypopharynx und Larynx untersucht. In 17,5 % der Fälle wurde DNA des HPV-Genotyps 16 (HPV16) nachgewiesen. Bei allen HPV16-positiven Tumoren fand sich eine Überexpression von p16INK4a im Tumorgewebe. Weitere High-Risk-HPV waren im untersuchten Tumorkollektiv nicht nachweisbar. Am häufigsten wurde HPV16 bei Tonsillenkarzinomen nachgewiesen (37,5 %), während lediglich 2,4 % der Larynxkarzinome HPV16-positiv waren. Bei HPV-positiven Tonsillenkarzinomen fanden sich signifikant häufiger Halslymphknotenmetastasen im Vergleich zu HPV-negativen Tumoren (85,7 % vs. 54,3 %; p < 0,016). Der Tabak- und Alkoholkonsum war bei Patienten mit HPV-positiven Tumoren signifikant geringer (p < 0,0001). |
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| Item Description: | Gesehen am 15.06.2021 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1433-0458 |
| DOI: | 10.1007/s00106-013-2676-5 |