Erwachsene mit Intelligenzminderung und psychischer Störung respektive problematischem Verhalten: systemrelevante Strategien zur Reduktion aggressiver Eskalationen

Schätzungen zufolge weist in Deutschland jede 100. Person eine Intelligenzminderung (IM) auf. Intelligenzminderungen werden im Sinne verzögerter oder unvollständiger Entwicklungen geistiger Fähigkeiten in der ICD-10 als Krankheit bzw. Gesundheitsproblem aufgefasst und unter „Psychische und Verha...

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Main Authors: Wehmeyer, Meike (Author) , Schweitzer, Jochen (Author) , Nagy, Ede (Author) , Gaese, Franziska (Author) , Nicolai, Elisabeth (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2021
In: Psychiatrische Praxis
Year: 2021, Volume: 48, Issue: 2, Pages: 73-78
ISSN:1439-0876
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig, Volltext: https:/doi.org/10.1055/a-1200-6205
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1200-6205
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Author Notes:Meike Wehmeyer, Jochen Schweitzer, Ede Nagy, Franziska Gaese, Elisabeth Nicolai
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Summary:Schätzungen zufolge weist in Deutschland jede 100. Person eine Intelligenzminderung (IM) auf. Intelligenzminderungen werden im Sinne verzögerter oder unvollständiger Entwicklungen geistiger Fähigkeiten in der ICD-10 als Krankheit bzw. Gesundheitsproblem aufgefasst und unter „Psychische und Verhaltensstörungen“ klassifiziert. Dagegen kritisieren Fachleute die Pathologisierung intellektueller Entwicklungsstörungen und betrachten Menschen mit IM vor dem Hintergrund der UN-Behindertenrechtskonvention als selbstverständlichen, wenngleich in der Regel hilfsbedürftigen Teil der menschlichen Vielfalt.
Item Description:Online veröffentlicht: 13. Juli 2020
Gesehen am 22.07.2021
Physical Description:Online Resource
ISSN:1439-0876