Management isolierter Iliakalaneurysmen

Das isolierte Iliakalaneurysma ist selten und vorrangig atherosklerotisch bedingt. Der klinische Verlauf ist zumeist asymptomatisch. Die Ruptur ist aufgrund des langjährigen unbemerkten Wachstums im Becken relativ häufig und mit einer hohen Mortalität vergesellschaftet; etwa ein Drittel der Patie...

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Main Authors: Peters, Andreas (Author) , Bischoff, Moritz (Author) , Meisenbacher, Katrin (Author) , Böckler, Dittmar (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 16. Juni 2013
In: Gefässchirurgie
Year: 2013, Volume: 18, Issue: 4, Pages: 307-316
ISSN:1434-3932
DOI:10.1007/s00772-013-1169-x
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00772-013-1169-x
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Author Notes:A.S. Peters, M.S. Bischoff, K. Meisenbacher, D. Böckler
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Summary:Das isolierte Iliakalaneurysma ist selten und vorrangig atherosklerotisch bedingt. Der klinische Verlauf ist zumeist asymptomatisch. Die Ruptur ist aufgrund des langjährigen unbemerkten Wachstums im Becken relativ häufig und mit einer hohen Mortalität vergesellschaftet; etwa ein Drittel der Patienten ist betroffen. Die Diagnostik der Wahl im klinischen Alltag besteht v. a. wegen der anatomischen Lage, insbesondere von A.-iliaca interna-Aneurysmen, in der kontrastmittelgestützten Schnittbildgebung. Eine chirurgische Versorgung ist im asymptomatischen Stadium ab einem Durchmesser von 3 cm indiziert und erfolgt - analog zum abdominellen Aortenaneurysma - im Sinne der Ruptur- und Embolieprophylaxe. Zu den therapeutischen Optionen zählen neben der konventionell-offenen Chirurgie (Interponat, Bypass, Ligatur) die endovaskulären Verfahren („bell-bottom technique“, iliakale „Sidebranch“-Technologie, Embolisation). Insbesondere bei Risikopatienten wird endovaskulären Techniken bei geeigneter Morphologie der Vorzug gegeben. Die Nachsorge erfolgt bei beiden Methoden mittels duplexsonographischen bzw. CT-angiographischen Verlaufskontrollen.
Item Description:Gesehen am 17.01.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1434-3932
DOI:10.1007/s00772-013-1169-x