MR-Neurografie: Technik und Einsatzmöglichkeit

Die richtige Bestimmung des Läsionsorts und die richtige Erfassung von Läsionsmustern sind die wohl wichtigsten Informationen, die es bei Erkrankungen des PNS (periphere Neuropathien) zu erheben gilt. Die Läsionslokalisation wird traditionell mit den Methoden der klinisch neurologischen, körperl...

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Main Authors: Pham, Mirko (Author) , Bendszus, Martin (Author) , Bäumer, Philipp (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2013
In: Nervenheilkunde
Year: 2013, Volume: 32, Issue: 7, Pages: 471-474
ISSN:2567-5788
DOI:10.1055/s-0038-1628521
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0038-1628521
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0038-1628521
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Author Notes:M. Pham, M. Bendszus, P. Bäumer
Description
Summary:Die richtige Bestimmung des Läsionsorts und die richtige Erfassung von Läsionsmustern sind die wohl wichtigsten Informationen, die es bei Erkrankungen des PNS (periphere Neuropathien) zu erheben gilt. Die Läsionslokalisation wird traditionell mit den Methoden der klinisch neurologischen, körperlichen Untersuchung vorgenommen und mit der neurophysiologischen Untersuchung ergänzt und objektiviert (NLG/EMG). Verfahren der Bildgebung, besonders die MR-Neurografie, liefern präzise diagnostische Kriterien zur Läsionslokalisation und Mustererkennung, die die körperliche Untersuchung und Elektrophysiologie in vielen Fällen sinnvoll ergänzen können. Dabei spielt der T2-Kontrast geschädigter Nervenfaszikel die wichtigste Rolle (Nerven- oder Nervenfaszikel-T2-Läsion). Dieses neue diagnostische Kriterium kann mit hoher räumlicher Ortsauflösung und gleichzeitig über ausgedehnte anatomische Untersuchungsbereiche innerhalb einer Untersuchung gewonnen werden. Sinnvolle Indikationen zur MR-Neurografie sind die Differenzierung zwischen mono- vs. multifokaler Neuropathien. Weiterhin ist die MR-Neurografie zur präoperativen punktgenauen Läsionslokalisation und in den Plexusregionen geeignet, da dort die Läsionslokalisation besonders schwierig und fehleranfällig ist. Die MR-Neurografie stellt darüber hinaus komplexere Untersuchungstechniken zur Verfügung mit denen Aspekte der Nervenfunktion (z. B. Diffusions- Tensor-Imaging des peripheren Nerven) oder des Nervenmetabolismus (z. B. Nervenperfusion) erfasst werden können.
Item Description:Publikationsdatum: 24. Januar 2018 (online)
Elektronische Reproduktion der Druck-Ausgabe
Gesehen am 24.01.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:2567-5788
DOI:10.1055/s-0038-1628521