Aniridie-IOL und künstlicher Irisersatz

Aniridie wird als Fehlen des Irisgewebes definiert, welches partiell, subtotal oder total auftreten kann. Zu den klinischen Symptomen gehören aufgrund des erhöhten Lichteinfalls häufig Photophobie und Einschränkungen des Sehvermögens. Des Weiteren stehen stark störende kosmetische Beeinträcht...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
Hauptverfasser: Thomas, Bettina C. (VerfasserIn) , Rabsilber, Tanja Marina (VerfasserIn) , Auffarth, Gerd U. (VerfasserIn)
Dokumenttyp: Article (Journal)
Sprache:Deutsch
Veröffentlicht: 06. Juni 2013
In: Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde
Year: 2013, Jahrgang: 230, Heft: 8, Pages: 786-790
ISSN:1439-3999
DOI:10.1055/s-0032-1328508
Online-Zugang:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0032-1328508
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0032-1328508
Volltext
Verfasserangaben:B.C. Thomas, T.M. Rabsilber, G.U. Auffarth
Beschreibung
Zusammenfassung:Aniridie wird als Fehlen des Irisgewebes definiert, welches partiell, subtotal oder total auftreten kann. Zu den klinischen Symptomen gehören aufgrund des erhöhten Lichteinfalls häufig Photophobie und Einschränkungen des Sehvermögens. Des Weiteren stehen stark störende kosmetische Beeinträchtigungen im Vordergrund. Zur visuellen und kosmetischen Rehabilitation eignen sich moderne Irisimplantate. Zu ihnen zählen Aniridie-Intraokularlinsen (IOL), Iris-Segment-Implantate oder die „künstliche Iris“. Verschiedene Gesamt- und Pupillendurchmesser ermöglichen es, partielle und vollständige Irisrekonstruktionen durchzuführen. Mit Aniridie-IOLs kann gleichzeitig eine Aphakie oder Katarakt behandelt werden. Die Implantate können sowohl mittels intra- als auch extrakapsulärer Fixation eingesetzt werden. Die „künstliche Iris“ kann gefaltet und durch kleine Inzisionen implantiert werden. Die individuelle Farbauswahl steigert die Patientenzufriedenheit postoperativ.
Beschreibung:Gesehen am 03.02.2022
Beschreibung:Online Resource
ISSN:1439-3999
DOI:10.1055/s-0032-1328508