Multiples Myelom - Diagnostik und Therapie

Das multiple Myelom gehört zu den 20 häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Die initialen Symptome sind meist uncharakteristisch. Labor- und Knochenmarkdiagnostik sowie bildgebende Verfahren sind essenziell für die Diagnosestellung und Prognoseabschätzung. Molekularbiologische und zytogene...

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Autori principali: Goldschmidt, Hartmut (Autore) , Cremer, Friedrich Walter (Autore) , Möhler, Thomas (Autore) , Ho, Anthony Dick (Autore)
Natura: Article (Journal)
Lingua:tedesco
Pubblicazione: 5. April 2003
In: Der Internist
Year: 2003, Volume: 44, Fascicolo: 5, Pages: 599-618
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-003-0920-x
Accesso online:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-003-0920-x
Testo
Note sull'autore:H. Goldschmidt, F.W. Cremer, T.M. Möhler, A.D. Ho (Medizinische Klinik und Poliklinik V,Universität Heidelberg)
Descrizione
Riassunto:Das multiple Myelom gehört zu den 20 häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Die initialen Symptome sind meist uncharakteristisch. Labor- und Knochenmarkdiagnostik sowie bildgebende Verfahren sind essenziell für die Diagnosestellung und Prognoseabschätzung. Molekularbiologische und zytogenetische Befunde ermöglichen ein besseres Verständnis der Pathogenese. Die zytostatische Therapie mit Alkylanzien und Glukokortikoiden verlängert das mediane Überleben von 6-12 auf 36-48 Monate. Die Hochdosistherapie, gefolgt von der Transplantation autologer hämatopoetischer Stammzellen, verbessert die Prognose. Patienten bis zum 70. Lebensjahr wird die Hochdosistherapie empfohlen. Insbesondere Modifikationen der allogenen Stammzelltransplantation, Thalidomid, Angiogeneseinhibitoren, Immunmodulatoren und Proteasomeninhibitoren werden zurzeit klinisch geprüft. Die supportive Therapie mit Bisphosphonaten reduziert die Rate der Wirbelkörperfrakturen und Schmerzen infolge der Skelettdestruktion.
Descrizione del documento:Gesehen am 11.02.2022
Descrizione fisica:Online Resource
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-003-0920-x