Multiples Myelom - Diagnostik und Therapie

Das multiple Myelom gehört zu den 20 häufigstenTumorerkrankungen in Deutschland. Die initialen Symptome sindmeist uncharakteristisch. Labor- und Knochenmarkdiagnostik sowiebildgebende Verfahren sind essenziell für die Diagnosestellungund Prognoseabschätzung. Molekularbiologische und zytogenetisc...

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Main Authors: Goldschmidt, Hartmut (Author) , Cremer, Friedrich Walter (Author) , Möhler, Thomas (Author) , Ho, Anthony Dick (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: October 2003
In: Der Onkologe
Year: 2003, Volume: 9, Issue: 10, Pages: 1152-1168
ISSN:1433-0415
DOI:10.1007/s00761-003-0592-0
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00761-003-0592-0
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Author Notes:H. Goldschmidt, F.W. Cremer, T.M. Möhler, A.D. Ho
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Summary:Das multiple Myelom gehört zu den 20 häufigstenTumorerkrankungen in Deutschland. Die initialen Symptome sindmeist uncharakteristisch. Labor- und Knochenmarkdiagnostik sowiebildgebende Verfahren sind essenziell für die Diagnosestellungund Prognoseabschätzung. Molekularbiologische und zytogenetischeBefunde ermöglichen ein besseres Verständnis der Pathogenese.Die zytostatische Therapie mit Alkylanzien und Glukokortikoidenverlängert das mediane Überleben von 6-12 auf 36-48 Monate. DieHochdosistherapie, gefolgt von der Transplantation autologerhämatopoetischer Stammzellen, verbessert die Prognose. Patientenbis zum 70. Lebensjahr wird die Hochdosistherapie empfohlen.Insbesondere Modifikationen der allogenenStammzelltransplantation, Thalidomid, Angiogeneseinhibitoren,Immunmodulatoren und Proteasomeninhibitoren werden zurzeitklinisch geprüft. Die supportive Therapie mit Bisphosphonatenreduziert die Rate der Wirbelkörperfrakturen und Schmerzeninfolge der Skelettdestruktion.
Item Description:Gesehen am 11.02.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0415
DOI:10.1007/s00761-003-0592-0