Milde Blutungsneigung bei einer 62-Jährigen mit hereditärer Thrombozytopenie

Eine 62-jährige Patientin präsentierte sich mit einer schweren Thrombozytopenie. Aufgrund der familiären Häufung bei morphologisch unauffälligen Thrombozyten wurde die Verdachtsdiagnose einer ANKRD26-assoziierten Thrombozytopenie 2 (THC2) gestellt. Mithilfe einer DNA-Sequenzierung wurde diese D...

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Main Authors: Ventz, Robert (Author) , Hundemer, Michael (Author) , Witzens-Harig, Mathias (Author) , Lehmann, B. (Author) , Felbor, U. (Author) , Najm, J. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 17. Mai 2013
In: Der Internist
Year: 2013, Volume: 54, Issue: 6, Pages: 765-768
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-013-3284-x
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-013-3284-x
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Author Notes:R. Ventz, M. Hundemer, M. Witzens-Harig, B. Lehmann, U. Felbor, J. Najm
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Summary:Eine 62-jährige Patientin präsentierte sich mit einer schweren Thrombozytopenie. Aufgrund der familiären Häufung bei morphologisch unauffälligen Thrombozyten wurde die Verdachtsdiagnose einer ANKRD26-assoziierten Thrombozytopenie 2 (THC2) gestellt. Mithilfe einer DNA-Sequenzierung wurde diese Diagnose molekulargenetisch bestätigt. Diese Kasuistik ist die Erstbeschreibung einer THC2 in Deutschland, obwohl diese Erkrankung wahrscheinlich eine relativ häufige hereditäre Thrombozytopenie ist. Eine spezifische Therapie war bei der Patientin trotz milder Blutungsneigung nicht notwendig. Mittel der Wahl wäre die Gabe von Thrombozytenkonzentraten gewesen.
Item Description:Gesehen am 24.02.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-013-3284-x