Die Kapselendoskopie in der Diagnostik der intestinalen Blutung

Für die Diagnostik gastrointestinaler Blutungen unklarer Lokalisation nach unauffälliger Gastroskopie und Koloskopie steht seit einigen Jahren die Kapselendoskopie als neue bildgebende Methode zur Verfügung. Sie ist mittlerweile als wichtiges diagnostisches Mittel anerkannt, nachdem mehrere kontr...

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Main Authors: Hummel, Frank (Author) , Löhr, J.-Matthias (Author) , Singer, Manfred V. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 1. August 2005
In: Chirurgische Gastroenterologie
Year: 2005, Volume: 21, Issue: 3, Pages: 236-241
ISSN:1421-9808
DOI:10.1159/000087064
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1159/000087064
Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.karger.com/Article/FullText/87064
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Author Notes:Frank Hummel, J. Matthias Löhr, Manfred V. Singer
Description
Summary:Für die Diagnostik gastrointestinaler Blutungen unklarer Lokalisation nach unauffälliger Gastroskopie und Koloskopie steht seit einigen Jahren die Kapselendoskopie als neue bildgebende Methode zur Verfügung. Sie ist mittlerweile als wichtiges diagnostisches Mittel anerkannt, nachdem mehrere kontrollierte und randomisierte Studien ihre Überlegenheit als Methode der ersten Wahl insbesondere im Vergleich mit der Push-Enteroskopie zeigen konnten. Ihre Vorteile sind die hohe Findungsrate für Blutungsquellen und die für den Patienten schonende Untersuchungstechnik. Als Nachteile sind hohe Kosten und fehlende Interventions- bzw. Biopsiemöglichkeiten zu werten. Zur Optimierung der Untersuchungsvorbereitung liegen erste Studien vor. Die Kapselendoskopie ist aus derzeitiger Sicht die Methode der ersten Wahl zur Lokalisationsdiagnostik bei gastrointestinaler Blutung nach vorausgegangener unauffälliger Ösophagogastroskopie und Koloskopie im Sinne einer Portaluntersuchung zur Festlegung des weiteren Prozedere.
Item Description:Gesehen am 17.03.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1421-9808
DOI:10.1159/000087064