Diagnostik und Therapie der Insektengiftallergie: eine wichtige Aufgabe auch für den allergologisch tätigen HNO-Arzt = Diagnosis and treatment of insect venom allergy

Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit von Bienen- und Wespengiftallergien (Hymenopterengiftallergien) und der potenziell lebensbedrohenden Reaktionen ist es auch für den allergologisch tätigen HNO-Arzt von großer Bedeutung, sich mit modernen Standards in Diagnostik und Therapie dieser allergischen...

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Bibliographic Details
Main Authors: Pfaar, Oliver (Author) , Klimek, Ludger (Author) , Hansen, Inga (Author) , Stuck, Boris (Author) , Hörmann, Karl (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: December 2005
In: HNO
Year: 2005, Volume: 53, Issue: 12, Pages: 1099-1115
ISSN:1433-0458
DOI:10.1007/s00106-005-1331-1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00106-005-1331-1
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Author Notes:O. Pfaar, L. Klimek, I. Hansen, B.A. Stuck, K. Hörmann
Description
Summary:Aufgrund der zunehmenden Häufigkeit von Bienen- und Wespengiftallergien (Hymenopterengiftallergien) und der potenziell lebensbedrohenden Reaktionen ist es auch für den allergologisch tätigen HNO-Arzt von großer Bedeutung, sich mit modernen Standards in Diagnostik und Therapie dieser allergischen Erkrankung auseinander zu setzen. In der Diagnostik sind Hauttests wie der Titrations-Prick-Test und die Bestimmung der spezifischen IgE-Antikörper im Serum von Bedeutung. Bei einer entsprechenden Anamnese sowie Testbefunden wird der Patient zunächst mit einem „Notfall-Set“ ausgestattet. Ferner ist die Indikation zur spezifischen Hyposensibilisierung (SIT) gegeben. Grundsätzlich lassen sich für die Steigerungsphase die Schnellhyposensibilisierung und die konventionelle Hyposensibilisierung unterscheiden, wobei als Initialtherapie die in der Klinik durchgeführte Schnellhyposensibilisierung (Rush-SIT) besonders geeignet scheint. Bei der richtig durchgeführten SIT finden sich nur selten systemische anaphylaktische Nebenwirkungen. Durch eine 3-5 Jahre lang durchgeführte SIT kann bei 90 bis nahezu 100% der Patienten ein vollständiger Schutz erreicht werden.
Item Description:Online publiziert: 8. November 2005
Gesehen am 18.03.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0458
DOI:10.1007/s00106-005-1331-1