Einfluss verschiedener multifokaler Intraokularlinsenkonzepte auf den Streulichtparameter
Hintergrund: Multifokale Intraokularlinsen (MIOL) rufen entsprechend dem individuellen optischen Prinzip mehr oder weniger optische Phänomene hervor. Anhand der Streulichtmessung mit dem C-Quant (Oculus, Deutschland) und einem individuellen Fragebogen sollen 3 verschiedene Multifokallinsenmodelle u...
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
20 August 2011
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| In: |
Der Ophthalmologe
Year: 2011, Volume: 108, Issue: 10, Pages: 952-956 |
| ISSN: | 1433-0423 |
| DOI: | 10.1007/s00347-011-2411-0 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00347-011-2411-0 |
| Author Notes: | A. Ehmer, T.M. Rabsilber, A. Mannsfeld, M.J. Sanchez, M.P. Holzer, G.U. Auffarth |
| Summary: | Hintergrund: Multifokale Intraokularlinsen (MIOL) rufen entsprechend dem individuellen optischen Prinzip mehr oder weniger optische Phänomene hervor. Anhand der Streulichtmessung mit dem C-Quant (Oculus, Deutschland) und einem individuellen Fragebogen sollen 3 verschiedene Multifokallinsenmodelle und -prinzipien verglichen werden. Patienten und Methoden: Die AMO ReZoom (refraktiv, n=10), die AMO ZM900 (diffraktiv, n=10) und die Oculentis Mplus (Segment-MIOL, n=10) wurden verglichen. Es wurden sowohl Katarakt- als auch refraktive Patienten eingeschlossen. Mindestens 3 Monate postoperativ wurden funktionelle Ergebnisse untersucht, der Streulichtparameter gemessen und eine subjektive Befragung der Patienten durchgeführt. Ergebnisse: Alle Operationen wurden komplikationslos durchgeführt. Die Gruppen wurden entsprechend Alter, IOL-Stärke und bestkorrigiertem Fernvisus angeglichen. Die MIOLs unterscheiden sich hinsichtlich des Streulichtparameters (Median) signifikant (Kruskal-Wallis-Test, p<0,05): 1,12 log (refraktiv), 1,13 log (Segment) und 1,28 log (diffraktiv). Mit dem subjektiven Fragebogen konnten in der Blendungswahrnehmung keine Unterschiede festgestellt werden. Patienten mit Segment-MIOL geben aber deutlich weniger Störung durch Halos um Lichtquellen an als refraktive und diffraktive MIOL-Patienten. Schlussfolgerung: Streulicht und subjektive photopische Phänomene korrelieren nicht grundsätzlich. Patienten mit refraktiver MIOL zeigen weniger Streulicht, geben aber mehr Halos an als Patienten mit Segment- oder diffraktiver MIOL. |
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| Item Description: | Gesehen am 07.04.2022 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1433-0423 |
| DOI: | 10.1007/s00347-011-2411-0 |