Von Krieg zu Krieg: historische Ukraineforschung seit 2014

Vor dem Euromajdan im Jahr 2014 hatten nur wenige in Deutschland die Ukraine als Nation und Staat zur Kenntnis genommen. Auch in der Disziplin Osteuropäische Geschichte war das Land randständig. Seitdem sind zwar viele Arbeiten über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Geschichte der Juden in der...

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Bibliographic Details
Main Author: Baumann, Fabian (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 2022
In: Osteuropa
Year: 2022, Volume: 72, Issue: 1/3, Pages: 309-318
ISSN:2509-3444
DOI:10.35998/oe-2022-0121
Subjects:
Online Access:Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.35998/oe-2022-0121
Verlag, Volltext, lizenzpflichtig, Volltext: https://www.jstor.org/stable/27363770
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Author Notes:Fabian Baumann
Description
Summary:Vor dem Euromajdan im Jahr 2014 hatten nur wenige in Deutschland die Ukraine als Nation und Staat zur Kenntnis genommen. Auch in der Disziplin Osteuropäische Geschichte war das Land randständig. Seitdem sind zwar viele Arbeiten über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, die Geschichte der Juden in der Ukraine und den Holocaust sowie über Erinnerungskultur und die Geschichtspolitik erschienen. Institutionell ist die historische Ukraineforschung jedoch kaum ausgebaut worden. Auch gibt es weiter kaum Arbeiten zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie zur klassischen Politikgeschichte. Dabei böten die ukrainischen Archive reichhaltiges Material. Seit den Dekommunisierungs-Gesetzen von 2015 sind sie fast vollständig für die Forschung geöffnet. Niemand weiß, ob die Bestände den Krieg überstehen, den Russland gegen die Ukraine seit Februar 2022 führt.
Item Description:Literaturangaben
Physical Description:Online Resource
ISSN:2509-3444
DOI:10.35998/oe-2022-0121