Tumordurchbruchschmerz: Indikation für schnell wirksame Opioide

Die Pharmakotherapie des Tumorschmerzes verfolgt zwei wesentliche Ziele: die adäquate Basisanalgesie mithilfe retardierter Opioiddauermedikation und die effektive Behandlung des Tumordurchbruchschmerzes mithilfe nichtretardierter, schnell wirksamer Opioide. Der Durchbruchschmerz ist durch einen plo...

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Main Authors: Keßler, Jens (Author) , Bardenheuer, Hubert J. (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 15. April 2011
In: Der Anaesthesist
Year: 2011, Volume: 60, Issue: 7, Pages: 674-682
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-011-1868-1
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00101-011-1868-1
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Author Notes:J. Keßler, H.J. Bardenheuer
Description
Summary:Die Pharmakotherapie des Tumorschmerzes verfolgt zwei wesentliche Ziele: die adäquate Basisanalgesie mithilfe retardierter Opioiddauermedikation und die effektive Behandlung des Tumordurchbruchschmerzes mithilfe nichtretardierter, schnell wirksamer Opioide. Der Durchbruchschmerz ist durch einen plötzlich einsetzenden, schnellen Anstieg des Schmerzniveaus charakterisiert und sollte mit entsprechend schnell wirksamen Opioiden behandelt werden. Die pharmakologischen Eigenschaften der bisher verfügbaren und regelmäßig eingesetzten nichtretardierten Opioide entsprechen in der oralen Galenik nicht immer den aus der Definition des Tumordurchbruchschmerzes hervorgehenden Anforderungen. Als Alternative zu diesen Substanzen stehen mittlerweile 5 verschiedene schnell wirksame Fentanylformulierungen zur transmukosalen Anwendung zur Verfügung.
Item Description:Gesehen am 01.08.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-055X
DOI:10.1007/s00101-011-1868-1