Interventionelle renale Sympathikusdenervation zur Behandlung der therapieresistenten Hypertonie = Expert consensus statement on interventional renal sympathetic denervation for hypertension treatment
Dieses Konsensuspapier ist eine Stellungnahme und Expertenempfehlung der Arbeitsgruppe „Herz und Niere“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Deutschen Hochdruckliga (DHL) zur interventionellen renalen sympathischen Denervation...
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| Format: | Article (Journal) |
| Language: | German |
| Published: |
02. November 2011
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| In: |
Deutsche medizinische Wochenschrift
Year: 2011, Volume: 136, Issue: 47, Pages: 2418-2424 |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1272580 |
| Online Access: | Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1055/s-0031-1272580 Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: http://www.thieme-connect.de/DOI/DOI?10.1055/s-0031-1272580 |
| Author Notes: | F. Mahfoud, O. Vonend, H. Bruck, W. Clasen, S. Eckert, B. Frye, H. Haller, M. Hausberg, U.C. Hoppe, J. Hoyer, K. Hahn, T. Keller, B.K. Krämer, R. Kreutz, S.A. Potthoff, H. Reinecke, R. Schmieder, V. Schwenger, U. Kintscher, M. Böhm, L.C. Rump, Arbeitsgemeinschaft Herz und Niere der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e.V. sowie der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention |
| Summary: | Dieses Konsensuspapier ist eine Stellungnahme und Expertenempfehlung der Arbeitsgruppe „Herz und Niere“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK), der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) und der Deutschen Hochdruckliga (DHL) zur interventionellen renalen sympathischen Denervation bei Patienten mit arterieller Hypertonie. Die renale Denervation ist eine neue, interventionelle Behandlungsmethode zur Ablation von afferenten und efferenten renalen sympathischen Nervenfasern. In den bisher veröffentlichten Studien (Symplicity HTN-1 und 2) wurden Patienten mit therapieresistenter Hypertonie, definiert als systolischer Praxisblutdruck ≥ 160 mm Hg bzw. ≥ 150 mm Hg bei Patienten mit Diabetes Typ 2, unter dreifach antihypertensiver Therapie inklusive einem Diuretikum, untersucht. Ein systematischer Ausschluss einer sekundären, behandelbaren Hypertonieursache sowie eine optimale antihypertensive Therapie sind bei jedem Patienten mit resistenter Hypertonie obligat. Zum Ausschluss einer Pseudoresistenz muss eine 24-Stundenblutdruckmessung durchgeführt werden. Da in den Symplicity Studien ausschließlich Patienten mit erhaltener Nierenfunktion eingeschlossen wurden, sollte eine renale Denervation nur bei erhaltener Nierenfunktion durchgeführt werden (glomeruläre Filtrationsrate > 45 ml/min). Die adäquate Zentrumselektion setzt sowohl eine entsprechende Qualifikation und Spezialisierung in der Hypertoniebehandlung als auch eine entsprechende interventionelle Expertise voraus, zur Sicherstellung einer korrekten Patientenselektion und zur Reduktion von prozeduralen Komplikationen. Die kontinuierliche Nachverfolgung und systematische Erfassung der Patienten nach renaler Denervation im German Renal Denervation (GREAT) Registry ist zur Untersuchung der Langzeitsicherheit und -effektivität des neuen Verfahrens empfehlenswert. |
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| Item Description: | Gesehen am 09.08.2022 |
| Physical Description: | Online Resource |
| ISSN: | 1439-4413 |
| DOI: | 10.1055/s-0031-1272580 |