Empfehlungen zur Thromboembolieprophylaxe bei internistischen Patienten im Alter

Das rein kalendarische Alter stellt keine Kontraindikation zur Antikoagulation dar. Bei älteren Menschen schränken eine begrenzte Lebenserwartung, die Schwere der Grunderkrankung, die reduzierte zerebrale Leistungsfähigkeit und die soziale Integration die Indikation ein. Bei der Cumarintherapie s...

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Main Authors: Rossol-Haseroth, Karin (Author) , Vogel, C. U. (Author) , Reinecke, Maria-Franziska (Author) , Burkhardt, Heinrich (Author) , Heun-Letsch, Ch. (Author) , Wieth, B. (Author) , Peiter, Angela (Author) , Heinrich, U. (Author) , Jörg, I. (Author) , Völler, H. (Author) , Kemkes-Matthes, B. (Author) , Nordt, T. K. (Author) , Diener, Hans-Christoph (Author) , Gehrlein, M. (Author) , Gladisch, Rainer (Author) , Wehling, Martin (Author) , Harenberg, Job (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 28 July 2002
In: Der Internist
Year: 2002, Volume: 43, Issue: 9, Pages: 1134-1147
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-002-0668-8
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00108-002-0668-8
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Author Notes:K. Rossol-Haseroth, C.U. Vogel, F. Reinecke, H. Burkhardt, Ch. Heun-Letsch, B. Wieth, A. Peiter, U. Heinrich, I. Jörg, H. Völler, B. Kemkes-Matthes, T.K. Nordt, H.C. Diener, M. Gehrlein, R. Gladisch, M. Wehling, J. Harenberg
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Summary:Das rein kalendarische Alter stellt keine Kontraindikation zur Antikoagulation dar. Bei älteren Menschen schränken eine begrenzte Lebenserwartung, die Schwere der Grunderkrankung, die reduzierte zerebrale Leistungsfähigkeit und die soziale Integration die Indikation ein. Bei der Cumarintherapie sind engmaschige INR-Kontrollen besonders bei Patienten über 80 Jahre essentiell, da die INR-Werte in diesem Alter besonders stark schwanken, was die Hauptgefahr für die gefürchteten Blutungen darstellt. Die vorliegende Empfehlung hat das Ziel, die Ärzte zu motivieren, die Thromboembolieprophylaxe beim alten Menschen nicht zu vernachlässigen. Das thromboembolische Risiko steigt mit dem Alter drastisch an und die gefürchteten Blutungen lassen sich durch engmaschige Kontrollen begrenzen. Dennoch entbindet die vorliegende Empfehlung den behandelnden Arzt nicht von der Verantwortung über seine therapeutischen Entscheidungen, die er in jedem Falle für den einzelnen Patienten individuell treffen muss.
Item Description:Gesehen am 10.08.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1432-1289
DOI:10.1007/s00108-002-0668-8