Musik und Liebe
Kaum eine Frage der Kulturgeschichte ist kontroverser und leidenschaftlicher diskutiert worden als das Verhältnis von Musik und Gefühl. Und kein Gefühl wurde und wird mehr mit der Musik assoziiert als die Liebe. „If music be the food of love, play on“ aus Shakespeares Twelfth Night ist der wohl b...
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| Other Authors: | , |
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| Format: | Edited Volume |
| Language: | German |
| Published: |
Göttingen
Böhlau Verlag Köln
2022
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| Edition: | 1. Auflage |
| Series: | KlangZeiten
Band 020 |
| Volumes / Articles: | Show Volumes / Articles. |
| DOI: | 10.7788/9783412526733 |
| Subjects: | |
| Online Access: | Resolving-System, lizenzpflichtig: https://doi.org/10.7788/9783412526733 cover: https://v-r-v-webspace.com/media/U1/300dpi_large_rgb/978-3-412-52671-9.jpg |
| Author Notes: | herausgegeben von Nina Noeske und Matthias Tischer |
| Summary: | Kaum eine Frage der Kulturgeschichte ist kontroverser und leidenschaftlicher diskutiert worden als das Verhältnis von Musik und Gefühl. Und kein Gefühl wurde und wird mehr mit der Musik assoziiert als die Liebe. „If music be the food of love, play on“ aus Shakespeares Twelfth Night ist der wohl berühmteste erste Satz der englischen Literatur. Bereits der überirdischen Schönheit der mittelalterlichen Einstimmigkeit wohnt das subtile Spiel mit der durchlässigen Grenze zwischen Gotteslob und Eros inne. 1000 Jahre später wird die Filmmusik nach klingenden Chiffren des menschlichen Gefühlslebens in all seinen Verästelungen suchen. Damit reichen sich Musik und Liebe in einer mehr als tausendjährig verwobenen Geschichte von Klängen und menschlichen Emotionen, die durch jeweils spezifische Kontexte bedingt sind, die Hand. Bei allen Veränderungen der Ästhetik und Poetik in der enormen kulturhistorischen Spanne zwischen Mittelalter und Gegenwart fragen die sieben Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven, wie sich Klingendes und menschliches Fühlen wechselseitig bedingten und bedingen, und dies am Beispiel der Liebe. Angaben zur beteiligten Person Noeske: Nina Noeske: Studium in Bonn, Weimar und Jena, Magisterabschluss 2001, Promotion 2005 am musikwissenschaftlichen Institut Weimar-Jena (Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR, Böhlau 2007), Habilitation 2014 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Liszts "Faust": Ästhetik - Politik - Diskurs, Böhlau 2017). Berufliche Stationen: 2006 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Die Neudeutsche Schule‟ (Hochschule für Musik Weimar), 2007–2011 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Musik und Gender (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), 2012 Vertretungsprofessuren in Hannover (HMTM) und Hamburg (Hochschule für Musik und Theater), 2012–2014 Assistenzprofessorin für Musikwissenschaft an der Universität Salzburg. Seit Oktober 2014 Professorin für Musikwissenschaft an der HfMT Hamburg. Angaben zur beteiligten Person Tischer: Matthias Tischer studierte Klarinette bei Ralph Manno, Jan Doormann und Jean François Benda, Musikwissenschaft, Schulmusik, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Philosophie, Germanistik und Soziologie in München, Weimar und Jena. Nach einer Promotion über Inhaltsästhetik in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts habilitierte er sich nach Forschungsaufenthalten in Berlin und Harvard am gemeinsamen Institut der Musikhochschule Weimar und der Universität Jena, wo er neben Lehraufträgen in Berlin, Hannover und Oldenburg als Privatdozent tätig war. Er ist Professor für Ästhetik und Kommunikation an der Hochschule Neubrandenburg. Seit 2016 vertritt er eine Professur für Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sein Interesse richtet sich auf die Musikverhältnisse vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart aus historischer, ästhetischer, soziologischer, pädagogischer und medientheoretischer Perspektive. |
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| Physical Description: | Online Resource |
| ISBN: | 9783412526733 |
| DOI: | 10.7788/9783412526733 |