Bakterielle Pneumonien = Bacterial pneumonia

Die bakterielle Pneumonie stellt weltweit einen bedeutsamen Faktor für Morbidität und Mortalität bei Kindern dar. Klinisch ist es schwierig, sicher zwischen viraler und bakterieller Pneumonie zu unterscheiden, da geeignete mikrobiologische und Labortests fehlen, um letztlich das Verschreibungsver...

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Main Authors: Schroten, Horst (Author) , Tenenbaum, Tobias (Author)
Format: Article (Journal)
Language:German
Published: 04 February 2011
In: Monatsschrift Kinderheilkunde
Year: 2011, Volume: 159, Issue: 3, Pages: 208-216
ISSN:1433-0474
DOI:10.1007/s00112-010-2301-6
Online Access:Verlag, lizenzpflichtig, Volltext: https://doi.org/10.1007/s00112-010-2301-6
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Author Notes:H. Schroten, T. Tenenbaum (Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsmedizin Mannheim)
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Summary:Die bakterielle Pneumonie stellt weltweit einen bedeutsamen Faktor für Morbidität und Mortalität bei Kindern dar. Klinisch ist es schwierig, sicher zwischen viraler und bakterieller Pneumonie zu unterscheiden, da geeignete mikrobiologische und Labortests fehlen, um letztlich das Verschreibungsverhalten von Antibiotika zu beeinflussen. Es gibt Evidenz dafür, dass in Regionen mit niedriger Antibiotikaresistenz von Pneumokokken eine First-Line-Penizillintherapie ohne erhöhtes Risiko für ein Therapieversagen durchgeführt werden kann. Sowohl nichthospitalisierte als auch hospitalisierte Kinder mit nichtschwerer bakterieller Pneumonie können daher mit Amoxicillin/Ampicillin adäquat behandelt werden. Die Antibiotikatherapie sollte jedoch die lokalen Resistenzen berücksichtigen. Randomisiert-kontrollierte Studien bezüglich der Therapiedauer und einer Sequenztherapie sind notwendig. Eine Prävention ist für einige Erreger wie Pneumokokken möglich.
Item Description:Gesehen am 27.10.2022
Physical Description:Online Resource
ISSN:1433-0474
DOI:10.1007/s00112-010-2301-6